Geschichte des Tip Club Arnsberg e.V.

Hier könnt Ihr nachlesen, wie der Tip Club Arnsberg entstanden und was seither im Club so alles passiert ist... ;)

Historia von der Entstehung und Geschichte des Tip Clubs Arnsbergs


Buch I, Kapitel 1: Und es begab sich,

Tip Club Arnsberg

dass anno 1995 in einer Kleinstadt namens Arnsberg in einem kleinen anschaulichen Gymnasium, dem Mariengymnasium, drei Formel 1- Verrückte weniger am Geschichtsunterricht interessiert waren als an der Formel 1 und deshalb beschlossen, erstmals auf F1- Ergebnisse zu tippen. Dies waren Marc, Alex und Fliege. Im selben Schuljahr, die drei waren damals in der 10. Klasse, entwickelte Alex die Grundzüge des genialen Tippsystems. Gegen Ende der Saison kamen dann auch die restlichen Gründungsmitglieder auf den Geschmack einer solch illustren Tipprunde.

Buch I, Kapitel 2: Eine kleine Tipprunde formierte sich.

In der folgenden Saison, Formel 1- Saison 1996, wurde dann regelmäßig getippt. Zeitzeugen für den Anbruch eines neuen Äons, welches der Menschheit bevorstand, sind alte Klassenhefte, Einkaufszettel und ähnliches. Hauptsache man hatte einen Zettel auf dem man den Tipp pünktlich vor dem Rennwochenende abgeben konnte. Schon damals galt der Abgabetermin vor der ersten Trainingssitzung. Es entstand allmählich die Tip Gemeinschaft Arnsberg (T.G.A.), die ihre Diskussionen immer noch zumeist in Klassenzimmern des Maariengymnasiums abhielt (nun auch nicht mehr nur in Geschichsstunden, auch andere Fächer erwiesen sich als weniger reizvoll als die Formel 1).

Buch I, Kapitel 3

Im selben Jahr fand die erste Clubfahrt, obwohl man ja eher Gemeinschaftsfahrt sagen sollte, zum Grand Prix nach Spa in Belgien statt. Mit von der Partie waren Marc, Alex mit dem Sappmobil, Bort, Heymer, Oliver und Fliege. Die Gemeinschaft bewies dort direkt ihre elitären Züge. Vor allem im Erringen von Souvenirs. Nicht nur das einer von uns in der Box von Arrows - in diesen seligen Zeiten war die Boxengasse Freitags nach dem Training noch nicht geschlossen, zumindest halboffiziell offen - umgerannt hätte, nein, Marc eroberte einen Frentzenpinörpel, von dessen in den Ardennen natürlich benötigten Regenreifen. Frentzen erlitt Gott sei Dank keinen schweren Unfall aufgrund eines fehlenden Pinörpels am Reifen... Auch ein McLaren-T-Shirt, das D.C. aus den Händen fiel, gelang in den Besitz eines Clubmitgliedes.

Das tragische an diesem Rennwochenende war zunächst, dass es hat die ganze Zeit geregnet hat. Allerdings hielt insbesondere Flieges Jacke dem Regen und anderem Ungemach in Form von kleinen Steinen o.ä. eindrucksvoll stand.

Ohne Regen hätte es allerdings auch keinen Regentanz auf der Red Bull-Party gegeben, und dieser brachte nicht nur komplett nasse Klamotten. Der Preis für eine Dose unseres jetzigen "offizielles Club- Getränke" war allerdings dummerweise fast so hoch wie der Eiffelturm bei Nacht, aber es hat sich irgendwie gelohnt. Ein weiterer negativer Umstand des Wochenendes war, dass wir an sich zwar gute Stehplätze hatten (d.h. bequem und so, man saß schön am Hang im Schlamm), jedoch nichts vom Rennen außerhalb unseres Blickfeldes mitbekamen. Doch in selbigem passierte eigentlich nix spektakuläres, wenn man davon absieht, dass in einer Trainigssession Pedro Lamy nen Reifen verlor und abflog. So befürchteten wir zuerst, was später grausame Gewissheit werden sollte: Schummel-Schumi hatte das Rennen für sich ermogelt! Allerdings wurden wir auf dieser Fahrt Zeuge des wohl lautesten und die ekelhaftesten Töne machenden Autos, das je das Licht der Welt erblickte. Die Ligier fuhren mit einer solchen akustischen Penetranz durch die unter uns liegende Kurve, dass unser Trommelfell schon nach der Hälfte des Rennens aufgab.

Auf dem legendären Nachtreffen zu dieser Fahrt wurden die gesammelten Souvenirs präsentiert und ein 30l- Fass Veltins dem Erdboden gleich gemacht - und das zu sechst. "Das Fass muss leer!", war die oberste Devise, so dass in leere Erdnussdosen gezapft wurde, um nur einen der endlosen Behälter zu nennen, in die nachher gezapft wurde. Zu dieser Zeit verhielt sich das Sapp-Haus im übrigen noch friedlich.


Buch II, Kapitel 1

Da wir im nächsten Jahr nicht wieder die Schule bläuen wollten, um an einem Rennen zu partizipieren, reisten wir diesmal in den Sommerferien des Jahres 1997 mit den Eslohern auf ihren Weinberg nach Kisber, allerdings nur zu viert (Alex, wieder inclusive Sappmobil, Marc, Oliver, Torben).

Tip Club Arnsberg Nachdem wir uns von Marvins Nervphasen verabschiedet hatten, fuhren wir mit "Randy" zum Hungaroring, um endlich unseren Idolen beizustehen. "Heinz- Harald der Zweite, wir stehen auf deiner Seite!" stand auf unseren Fahnen geschrieben. Allerdings schnitt er nicht ganz so gut ab, was aufgrund der Originalität unseres Anfeuerungsrufes eigentlich nur verwundern kann.

Diesmal waren wir schlauer und hatten Tribünenkarten mit Leinwandsicht. Die konnten wir hervorragend nutzen, da wir die ersten auf der Tribüne waren. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Wir sahen ein hochspannendes Rennen, indem der Formel 1- Weltmeister des Vorjahres, Damon Hill, auf Arrows ein unglaubliches Rennen fuhr und sein Sieg nur durch einen technischen Defekt kurz vor Schluß verhindert wurde. Er wurde nachher wenigstens Zweiter, schon wieder gewann Herr Schumacher.

Nach dem Rennen gelangten wir über einen 5m hohen Zaun auf die Strecke. Dort gingen die vier verbliebenen Clubmitglieder erneut auf Souvenirjagd, mussten diesmal allerdings fast ohne Mitbringsel die Strecke verlassen. Lediglich Oliver konnte ein Doktorshirt eines Streckenposten erobern und versuchte daraufhin, Schummel-Schumi unauffällig ein Bein wegzuoperieren, doch der lobenswerte Versuch scheiterte am Widerstand von Jean Todt.

Alex wurde dann auch noch in der Boxengasse das Portemonnaie incl. Bungeesprungbestätigung und Pass geklaut, weshalb er bis heute nicht beweisen kann, dass er tatsächlich rappeldicht Bungee gesprungen ist. Geld befand sich glücklicherweise nicht mehr im Portemonnaie, das hatte Alex in der Nacht vor dem Rennen verf...ääh, trunken, während Torben aufgrund eines Stromausfalls auf der Spassmeile dem Club ein paar Schnitzel geklauft hatte.

Auf der Rückreise mussten wir dann unseren passlosen Ungar noch über die Grenze schmuggeln, was den Fahrern Marc und Torben doch einige Schweissperlen kostete. Zum Glück hat ja alles geklappt und wir waren sogar pünkltich zu Unterrichtsbeginn in der Schule. Die Ausrede, wir wären noch wegen Menschenschmuggel in einem ungarischen Knast, wäre aber bestimmt auch ausreichend gewesen.

Das Fazit dieser Reise kann nur lauten: Die Ente war ganz lecker - nur ein bißchen Ungar!


Buch III, Kapitel 1

Am dritten Januarwochenende des Jahres 1998 konstituierte sich in der legendären ersten unordentlichen Versammlung dann der T.C.A. Der Club besteht seitdem aus sechs Vorstandsmitgliedern (Marc, Alex, Norbert, Oliver, Matthias, Torben). Es wurden natürlich sechs Ämter eingerichtet, nämlich zwei Mâitre, ein Kassenprüfer, ein Kassenwart, ein Propagandaminister und ein 2. Kassenwart.

Den beiden Anträgen um Eintritt in den Club von Christian und Dirk wurde stattgegeben. Aber nur wenn sie die Aufnahmeprüfung bestehen würden, dies taten dann beide mit Bravour.

Der Club besteht nun also aus zwei Mitgliedern, ohne Stimmrecht, und sechs Vorstandsmitgliedern, die aber auch nicht mehr zu sagen haben als alle anderen auch. Außerdem haben wir sogar eine politische Ausrichtung: überparteilich extremistisch in alle Richtungen.

In dieser Saison wurde unser Tippsystem dann von Marc in die EDV eingeführt. Er entwickelte ein schier undurchdringbares Excel- Formel- System. Doch blieb erste Anlaufstelle für verloren gegangene Tipse immer noch der Trockner der Familie Föhrer. Außerdem wurden für diese Saison erstmals die Faktoren eingeführt, die unser interessantes Tippsystem nur noch spannender werden ließen.

In die Geschichte ging die erste Tip-Siegerehrung ein, während der Heymer die Krone für die Saison 1997 aufgesetzt bekam.


Buch IV, Kapitel 1

1999, auf der 2. unordentlichen Versammlung wurde dann schon über den Euro diskutiert. Desweiteren wurde eine weitere Kategorie zur Ehrenanhäufung eingeführt: die Sternchensammlung im Husemannkeller. Matthias würde seine Fast- Food- Kette "Kentucky freits Schweine" aufmachen, um dem Ziel eines Weltunternehmens endlich näher zu kommen. Schließlich wollen wir mit 50 Jahren im Paddock- Club sitzen und uns besaufen, wenn unser eigenes Team mitfährt. Dazu brauchen wir aber Startkapital, welches wir durch die T.C.A.- Sportsbar einnehmen werden.

Da wir aber dafür auch kein Geld haben, spielen wir Lotto, aber bis auf winzige Lichtblicke sehr, sehr, sehr lange erfolglos (quasi bis heute).

Eine wichtige Neuerung war die Einführung neuer Ämter, da unsere Mitglieder ja auch was tun sollen (Schriftführer, Frauenbeauftragter, o.w.V.). Die Mitglieder erhalten nun auch Stimmrecht. In der Tipsaison ´98 hatte Dirk seine Nase vorn.

Buch IV, Kapitel 2

Tip Club Arnsberg

Nun hatten wir tatsächlich (fast) alle Abitur und waren dementsprechend nicht mehr auf der Schule. Dieser hatten wir jedoch nicht nur das Abi zu verdanken, sondern auch praktische Erfahrungen im Umgang mit Karnevalswagen und Klarkack, so dass der T.C.A. sich karnevalstechnisch auf die eigenen Füße stellte und den ersten den ersten T.C.A.- Karnevalswagen entstehen ließ.
Mit dem Thema: "Ist es Irrsinn oder Wahn, wir wollen auch in Arnsberg fahr´n", bewies der Club aufs Neue seine poetische Ader, in den Gesichtern der Zuschauer allerdings standen mehr Frage- als Ausrufezeichen. Naja, hohe Lyrik kann auch nicht jeder verstehen. Das T.C.A.-Racing-Team musste den stimmungsvollen Wagen allerdings ohne Marc befeiern, da dieser leider sein Bett mit Angina teilen wollte. In der T.C.A.-internen Abstimmung hatte das Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" keine Chance.

Buch IV, Kapitel 3

Nachdem wir aufgrund des Staatsdienstes im Jahr 1998 keine Formel 1- Reise unternehmen konnten, konnten wir uns 1999 auf eine weitere Reise ins "Ficki, Ficki 50 Mark" - Land freuen. Diesmal waren wir wieder zu sechst unterwegs (Alex, Oliver, Norbert, Dirk, Marc, Torben). Die Tour konnte den Kultstatus der ersten Budapesttour zwar nicht erlangen, hatte aber auf jeden Fall andere Höhepunkte.

Tip Club Arnsberg Einige Tage zu früh angereist, wurden wir Zeuge der von der Balatontourist Ag. organisierten Sonnenfinsternis. Unser Dank gilt heute noch Árpad Csákári und Béla Tóth, den Hauptorganisatoren dieses einmaligen Naturschauspiels. Durch unterschiedlichste Brillen, Sonnenfinsternisbrille, CD, normale Sonnenbrille, rosarote Brille, Klobrille oder auch gar nichts, hatten wir jederzeit den Durchblick durch die hin und wieder vorhandenen Wolken.

Unser neuestes Mitglied Ball (gesprochen Baal) war hier auch dabei und ging uns später ständig auf den Sack. So geschah es, dass wir uns einige Abende das Gehirn aus dem Körper gesoffen hatten, so dass jemand beim Luftgitarre spielen durch die Pavillonwand fiel. Doch waren wir immerhin noch in der Lage, aller Welt glaubhaft zu versichern, wir wären Norweger und kämen aus einem kleinen Dorf 500 km nördlich von Oslo. Besonders unsere durch lautes "AtleAtleAtleSkaardal!"-Rufen bewiesenen Sprachfähigkeiten konnten beeindrucken.

Während des nicht ganz so spannenden Rennens (es gab sage und schreibe 0 Überholmanöver!!) gingen wir durch Turnübungen mit Dirk den Leuten auf den Sack, weil wir beim ständig Fosters kaufen oder dieses wegbringen mussten (wir saßen natürlich wieder ganz oben). Dann gings wieder nach Hause ins traute Norwegen. Dabei wurde der unglaubliche Skatmarathon von sage und schreibe zwölf Stunden aufgestellt, und ein Mann, mit viel zu großer Nase für seinen Körper, funktionierte mindestens eine ganze Rolle Toilettenpapier zu Taschentüchern um.

Kaum wieder angekommen, zeigte die Elite, dass sie nicht nur Sport guckt. Marc, Alex und Oliver bewiesen beim dritten Arnsberger Altstadtlauf, dass Formel-1-Fans nicht nur klaufen, sondern auch laufen können. Bei seinem 11. Platz der Gesamtwertung gelang Oliver das Kunststück, seine beiden Teamkollegen zu überrunden, obwohl insbesondere Alex sich heftig dagegen wehrte (O-Ton Stadionsprecher: "Da gibt es ja noch einen richtigen Sprint um die Plätze - ach nee, der zweite muss ja noch ne Runde!").


Buch V, Kapitel 1

Auf der dritten unordentlichen Versammlung im Jahre 2000 wurde wieder allerlei Schabernack getrieben und wichtiges beschlossen. So ist das Phrasenschwein Analphabet, Ball schreibt sich Ball mit Dehnugs-L und Meike konnte keiner gewinnen. Desweiteren muss man Norbert kitzeln und ein paar Ämter wurden umgewählt und neu gestaltet. Christian wurde zum hohlen Priester und holt jetzt einen, wenn einer von uns stirbt. Zum Sieger des Jahres 1999 wurde Torben gekürt, aber nur, weil er immer was zu Essen mitbringt.

Buch V, Kapitel 2

Tip Club Arnsberg Wieder nahm der T.C.A. am Karnevalsumzug im schönen Arnsberg teil. Das Motto diesmal: "Dem Hakkinen sein Boxenluder, steht jetzt beim T.C.A. am Ruder".

Obwohl wir mit diesem Thema in der Zeitung genannt wurden und unsere Dichtkunst sich mal wieder selbst übertraf und in dem Spruch "Ist der Nürburgring auch nass, mit dem Schiff machts doppelt Spass" gipfelte, wäre es fast gar nicht so weit gekommen, da die Konstrukteure der MS DOS sehr verliebt in das von ihnen geschaffene Boot waren und lieber nackt durch Arnsberg gefahren wären.

Das größte Problem war, dass der Generator den nassen Nürburgring nur halb so lustig fand wie wir und zwischenzeitlich versoff. Dank Olivers und Torbens unermüdlichen Einsatz lief er aber am Neumarkt wieder, was Oli zu orgasmusähnlichen Ausbrüchen zwang. Das tolle Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" wurde wiederum blind abgeschmettert.


Buch VI, Kapitel 1

Auf der unordentlichen Versammlung am dritten Januarwochenende 2001 ereignete sich das übliche Schauspiel. Es wurden schmutzige Lieder gesungen und alle möglichen Ämter neuerfunden, abgeschafft und neubesetzt. Mâitre bleiben Alex (Newsletter) und Marc (Statistik). Torben bleibt Schriftführer und Norbert findet auch weiterhin den G., allerdings mit dem Zusatz, dass er sich mehr um das Internet kümmert.

Dirk wird nach dubioser Wahl Finanzminister, und Matthias bekommt als Frauenbeauftragter noch den Bereich der lokalen Medien hinzu. Christian bleibt Archivar bzw. hohlen Priester. Oli wird der "Schakka - du kannst es schaffen" - Minister.

Die entscheidendste Neuerung jedoch war die Einführung einer Tiprunde im Internet (noch umsonst - wir denken ja immer noch an unser Weltunternehmen, daher noch). Die letzte Saison (2000) vor der weltweiten Öffnung gewann schon wieder Torben vor Heymer und Marc.

Buch VI, Kapitel 2

Tip Club Arnsberg Natürlich wurde auch im Jahr 2001 am Lindwurm der Freude in Arnsberg teilgenommen. Dieses Jahr eröffneten wir die Grillsaison auf unserem Wagen. Der Themenvorschlag des Frauenbeauftragten "Ca. 2000 Jahre Jesus" wurde völlig zurecht ignoriert. Und endlich fand unser Wagen auch in der Bevölkerung die Bewunderung, die er verdiente: Die Würstchen fanden heißen Absatz. Man kann sagen, dass der Grillwagen der bis dato gelungenste Karnevalswagen seit T.C.A.- Beginn war. Auch der Slogan überzeugte in seiner Kürze jeden Zuschauer und fand breite Zustimmung: "Hunger, Durst - Bier und Wurst!"

Marc und Torben konnten von der Grillerei ncht genug kriegen und machten mit den Würstchen im Arnsberger Tunnel weiter. Nach dem Abbau hatte dann Norbert die leidige Aufgabe, Torben mit Mama Sapp ins Krankenhaus zu begleiten, da der eine zu blöd war, Sapps Haustreppe hochzugehen und die andere fahren konnte. Dieser hinterhältige Anschlag des Sapp-Domizils sollte nicht der letzte bleiben...

Dummerweise waren alle elitären Männer (und die elitäre Frau) Arnsbergs mittlerweile durch andere Hobbies wie Studium, Supermarktkasse, Bank oder Bauernhof so eingespannt, dass auch im ersten Jahr des neuen Jahrtausends keine Clubfahrt stattfinden konnte. Das ist doof.


Buch VII, Kapitel 1

Auch das Jahr 2002 wurde mit der obligatorischen unordentlichen Versammlung ordentlich eingeläutet. Mittlerweile war der Club immer tiefer in den Raum des Internets vorgedrungen und eröffnete immer mehr F1-Wütigen die Möglichkeit zur Teilnahme am Tipspiel. Doch auch in der Saison 2001 blieb der Gesamtsieg in Clubhand, Maitre Marc versteckte alle guten Tipse auf seinem Trockner und fuhr so überlegen den Gesamtsieg ein. Norbert errang den hervorragenden 27. Rang. Damit hatte er exakt 222 Punkte mehr als die Schlusslichter Mick Perl, Daniel Echtner, Helmut F. und Reinhard Mai, die alle keine Punkte zuließen.

Auch das Sappsche Haus meldete sich wieder zu Wort, indem es einen der Unseren hinterrücks und vorderkopfs dahinraffte. So konnte Mama Sapp mal wieder das Krankenhaus von innen betrachten nachdem Oliver sich Heymers Kopfhaut von innen betrachtet hatte. Dieser war nämlich auf den heimtückischen Anschlag des Garagentores nur unzureichend vorbereitet und ihm somit nicht gewachsen. Doch überlebte er, während das Tor eingeschläfert werden musste.

Buch VII, Kapitel 2

Nun stand schon wieder der Karnevalswagen vor der Tür. Nach zähen Verhandlungen konnten sich Vorstand und Mitglieder auf das innovative Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" einigen. Doch da niemandem ein toller Reim dazu einfiel, entschied man sich schließlich, eine Skihütte zu bauen und per Karnevalswagen nach Salt Lake City zu den Olympischen Spielen zu Reisen, obwohl die Olympiade streng genommen erst halb rum war. Aber "Nach dem Lauf zeigt Disls Uschi dem Hackl Schorsch gern ihre Skier" war ein zu toller Karnevalsspruch, um ihn nicht auch der staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren. Mittlerweile war die Grillerei Tradition geworden, so dass unsere Würste der Arnsberger Bevölkerung dargereicht wurden. Lecker, lecker!

Im weiteren Verlauf des Jahres mussten wieder alle T.C.A.ler zu Hause bleiben, denn eine Clubfahrt war in weite Ferne gerückt.


Buch VIII, Kapitel 1

Schande überfiel den T.C.A. auf der unordentlichen Versammlung des Jahres 2003. Denn erstmals war es einem nicht-elitären Tipper gelungen, die gesamte Elite hinter sich zu lassen. So geht die Saison 2002 als eine schwarze in die Geschichte des Clubs ein. AXEWOOPIE gewann die Tipkrone. Immerhin kam Frauenbeauftragter Heymer noch auf den Bronzerang, bezeichnenderweise hinter einer Frau. Oliver wurde 21. Auch fand die Versammlung nicht wie gewohnt am dritten Januarsamstag statt, sondern bereits am 2.Januar, da Torben und Bort zu Studienzwecken in die Heimaten Jean Alesis bzw. Wojzech Skupiens mussten. Sonst war es aber ganz lustig, auch wenn es kein Fassbier gab, Alex sein Handy nicht im Griff hatte und sich um Dosenpfand kümmern musste.

Das Haus blieb friedlich, doch konnte uns eh nix passieren, da wir alle Schutzkopfbedeckungen trugen. Am nächsten Tag hatten alle sogar Helme.

Buch VIII, Kapitel 2

Helau, Alaaf! Karneval wurde wieder gefeiert. Dieses mal mit dicken Pferdeärschen auf einer Saloonwand und (natürlich) Würsten im Innern des Saloons. Mit lustigen Hüten bekleidet machten sich die T.C.A.-Cowboys auf, der Stadt den Frieden zu bringen. Doch diese war zu klein für uns zwei. Vielleicht war unsere Botschaft "Schützt alle eure Blagen, der Cowboy will sich schlagen!" auch nicht deutlich genug. Wahrscheinlich hätte das Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" den Absichten des Clubs mehr Durchschlagskraft verliehen, doch immerhin waren wir durch eine Karikatur des Obercowboys aus Texas zwischen den Pferdeärschen, die nebenbei bemerkt noch so manchen am Straßenrand ordentlich antörnten, politischer als die JU.

Buch VIII, Kapitel 3

Tip Club Arnsberg Im Jahr 2003 gab es zwar keine Clubfahrt im eigentlichen Sinn, jedoch konnten einige Mitglieder des Clubs zur Osterzeit nach Paderborn fahren, um dort 10km Eier zu laufen. Dies taten Oliver, Torben, Marc und Alex eindrucksvoll. Ihre gewonnenen Bronzemedaillen demonstrierten einen hervorragenden dritten Platz in der Teamwertung, und das, obwohl (oder gerade weil) Oliver als bester T.C.A.-Starter in 45:40 min 632. wurde. Es folgten Torben als 695. In 46:54, Alex in 49:37 auf Position 948 und Marc als Schlusslicht des Clubs mit einer Zeit von 50:52 auf dem hervorragenden 1071. Platz. Alle Clubmitglieder waren mit ihrem Abschneiden mehr als zufrieden und konnten ihre 4 Jahre zuvor markierten Bestmarken klar toppen. Als PR- Aktion war dieser Auftritt ebenfalls ein voller Erfolg, die neu geschaffenen Club-Trikots, ein Ensemble aus Blau und Blau, konnten der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt werden und werden gerade auf den neuen Märkten im fernen Osten reißenden Absatz finden.

Buch VIII, Kapitel 4

Am 1. Mai war es soweit. Die unübersehbare Reviermarkierung des T.C.A. in Form eines Geländerstücks auf dem Arnsberger Schloßberg konnte nach 3jähriger intensiver Testphase endlich eingeweiht und für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Das Bollwerk gegen alle möglichen feindlichen Strömungen erfüllt seither seinen Zweck, nämlich Besuchern der Schloßruine von Ruhm und Ehre des T.C.A. zu künden. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren der offizielle Akt, den die beiden Maitres am Geländer vollzogen und Meike, die endlich das Schild trug, auch wenn sie die dazugehörige Kleiderordnung missachtete. Anschließend ging es in einer feierlichen Prozession in das vorübergehende Clubheim an der Uferstraße, wo die diesjährigen Wahlen zur Miss 1.Mai 2003 stattfanden.


Buch IX, Kapitel 1

Auf der diesjährigen unordentlichen Versammlung konnte endlich wieder ein T.C.A.ler mit der Krone des Tipspiels gekrönt werden. Die Zeit der Fremdherrschaft, und dann auch noch die einer Person mit dem bescheuerten Namen AXEWOOPIE, ist vorbei. Alex entriss in der Saison 2003 dem schwarzen Herrscher die Krone und setzte sie sich selbst auf, auf dass er dem Club ein guter und weiser König sei.

Das dunkle Zeitalter ist vorbei, Mittelerde ist gerettet! WIR DANKEN FRODO! (Und natürlich auch Bilbo, aber der ist grad nicht da, der bringt den Ring weg!)

Buch IX, Kapitel 2

Hellas statt Helau!! So hieß es im Jahr 2004, als der T. C. A. in guter alter Tradition wieder am Arnsberger Karnevalsumzug teilnahm. Denn schließlich standen in diesem Jahr die olympischen Spiele von Athen im Blickpunkt des sportlichen Interesses. Der T. C. A. konnte sich seines Kommentars natürlich nicht enthalten und dichtete in unübertreffbarer Manier: „Olympia in Griechenland – Da steht doch nur die halbe Wand!“

In einer dramatischen Kampfabstimmung hatte sich dieses Thema auf der unordentlichen Versammlung gegen „Ca. 2000 Jahre Jesus“, „Ca. 39 Jahre Hunde im Weltall“ und „Marsflug“ (???) durchgesetzt. Das Publikum am Straßenrand freute sich über die zur Feier des Tages verteilten Würstchen ebenso wie es sich über die als „Römische Bauarbeiter auf einer griechischen Baustelle“ verkleideten Elitären wunderte.

Buch IX, Kapitel 3

Der Osterlauf in Paderborn wurde durch die zweite Teilnahme von T.C.A.-Mitgliedern in Folge zu einer festen Institution. Oliver konnte seinen internen Titel souverän verteidigen und seine Zeit sogar verbessern. Dennoch ließ er sich noch weitere Ziele offen, als er (natürlich mit voller Absicht) die magische Grenze von 45 Minuten um 3 Sekunden und die Top-100 seiner Altersklasse um einen Platz verfehlte.

Buch IX, Kapitel 4

Der T.C.A. geht in die Welt!!!! Da jedoch nicht alle diese Reise antreten konnten, lag es nahe, einen Repräsentanten loszuschicken. Und wer eignete sich dazu besser, als der Gründungsvater und Gastgeber zahlreicher rauschender Feste, Alex. So wurde am 1. Mai Abschied genommen und Frodo wurde um die Welt gesandt, um den Ring wegzubringen, das Böse zu vernichten und sich in Brasilien ein Mädchen zu angeln, weil es da nur Nutten und Fußball gibt. Das mit dem Bösen hat er nicht so ganz hingekriegt, denn schließlich gibt es immer noch so etwas wie Daniel Küblböck und Michael Schumacher. Aber das mit der Brasilianerin lief wie geschmiert, und schon kurz nach Alexs Rückkehr ein Jahr später traf Ceci in Arnsberg ein und brachte ein bisschen Brasilien mit ins Sauerland bzw. Ruhrgebiet.

Ob Alex seinen Auftrag, in aller Welt für Nachwuchs zu sorgen, um die Weltbevölkerungsstruktur zu unterwandern und so den T.C.A. der Weltherrschaft ein Stückchen näher zu bringen, zufrieden stellend erfüllt hat, wird sich in ca. 20 Jahren zeigen.

Leider blieb eine T.C.A.-Fahrt im eigentlichen Sinne aus, was wirklich traurig stimmte.


Buch X, Kapitel 1

Die unordentliche Versammlung des T.C.A. fand dieses Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Denn erstmals fehlten zwei Elitäre. Alex brachte die Botschaft des T.C.A. um die Welt und Oliver entschuldigte sich mit der fadenscheinigen Ausrede, kurz vor den Examensklausuren zu stehen. (Aus den gleichen Gründen nahmen beide auch nicht am Karnevalswagen teil.)

Dennoch oder gerade deshalb wurde es eine legendäre Versammlung, die erst endete, als der Tag schon hoch auf war und somit ca. 18 Stunden dauerte. Dirk wurde als Sieger der F1-Tiprunde ausgezeichnet, er hatte endlich den richtigen Riecher bewiesen. Bei der Ehrung zur Sternchensammlung gab es Verwirrung, da jeder mal die Urkunden halten durfte und so am Ende leider keiner mehr wusste, wer gewonnen hat (vgl. Protokoll). Ämter wurden bestätigt und neu gewählt – insbesondere um das Amt des LMM gab es eine regelrechte Schlacht zwischen Heymer und dem Rest des Clubs, da Ersterer die Wahl so lange nicht annahm, bis er im vierten Wahlgang nicht mehr anders konnte.

Buch X, Kapitel 2

Um die Weltherrschaft auszuüben, muss die Welt erstmal gerettet werden. Diese Binsenweisheit nahm sich der T.C.A. an Karneval zu Herzen. So entstand ein extrem cooler Wagen, auf dem sich James Bond daran machte, Martini und Würstchen zu verzehren bzw. an die Bond-Girls vor und neben dem Wagen zu beglücken. Die diskutierten Themenvorschläge reichten von „Kreisverkehr erregt uns sehr“ über „Bauzener Polonaise“ bis hin zu „Die Temperatur wird immer wärmer – unser Wagen immer ärmer“. Das Thema „Ca. 2000 Jahre Jesus“ hatte keine Chance.

Buch X, Kapitel 3

Auch wenn es im Jahr 2005 keine weitere T.C.A.-Veranstaltung mehr gab, endete das Jahr dennoch überraschend versöhnlich. So läuteten kurz vor Jahresende die Hochzeitsglocken und Heymer ritt im Schweinsgalopp ins Glück!! So steht der T.C.A. am Ende des Jahres nun vor neuen Herausforderungen und man darf auf das Jahr 2006 gespannt sein, das einerseits von weiteren Aktivitäten ehelicher Art geprägt sein wird und andererseits im Zeichen von sportlichen Großereignissen wie den olympischen Winterspielen von Turin oder der Hallenhockey-WM der Damen in Eindhoven stehen wird… und war da nicht noch ´ne Fußball-WM…???


Buch XI, Kapitel 1

Wir sind Weltmeister! Das Jahr 2006 wird in die Annalen des Clubs der Herrlichen und Elitären eingehen, denn selten gab es so viele Aktivitäten im Club und drumherum! Auf das wir ein Loblied singen mögen der Gemeinschaft der Unwiderstehlichen Acht!

Aber der Reihe nach:

Das Jahr begann in guter alter Tradition mit der unordentlichen Versammlung. Was dort genau geschah, muss an dieser Stelle jedoch leider im Verborgenen bleiben. Mich deucht, Alex konnte den Titel des Clubsiegers erringen, und auch in der Gesamtwertung platzierte sich der Maitre auf dem Treppchen. Mit sehr guten 725 Punkten konnte er in der inoffiziellen Gesamtwertung die Bronzemedaille erringen (zum Vergleich: der Sieger der Saison 2006, Hans Föhrer, erreichte bei nur einem Rennen weniger schlappe 548 Punkte…). Wie dieser unglaubliche Abfall im Leistungsniveau zu erklären ist, mag nur der Himmel wissen.

Ansonsten blieb alles beim Alten auf der Versammlung: Dirk wurde abgeholt, wir haben Sapps Garten gedüngt und die dabei verlorene Flüssigkeit schnell wieder aufgenommen. Ball war auch da und ging allen auf den Sack.

Buch XI, Kapitel 2

Einen ersten Höhepunkt des Jahres 2006 bildeten die olympischen Winterspiele von Turin. Zu Ehren des Geburtstagskindes Norbert versammelten sich Marc und Oli am ersten Wettkampftag der Spiele und begossen diesen mit einem zünftigen Angel Martino und Schnaps vom Nachbarn.

Auch das lustige Fest mit Verkleiden und so stand wieder an. Dieses Mal ließen sich die unberechenbaren Acht wieder nicht in die Karten gucken und ignorierten entgegen ihrer Art sämtliche sportlichen Großereignisse des Jahres. Nicht die Fußball-WM oder Olympia standen im Fokus des Interesses; auch der mittlerweile in die Jahre gekommene Jesus lockte die Clubberer nicht auf den Wagen, ganz zu schweigen von irgendwelchen Tieren im Weltall. Dafür hatten alle Peter Lustig gefrühstückt und freuten sich wie üblich über Gegrilltes.

Buch XI, Kapitel 3

Nach Karneval tut allen das Fasten ja ganz gut. Das ist gesund und macht fit. Da traf es sich hervorragend, dass direkt im Anschluss an die Fastenzeit in Paderborn zum Lauf getrommelt wurde. Zwei der Elitären stellten sich dieser immer um Ostern wiederkehrenden Herausforderung, einer legte sogar die Strecke von 21,097km zurück, ohne zu Murren. Dabei war er so schnell, dass er das Ziel erreichte, bevor seine Kumpane überhaupt merkten, dass er schon da war. Doch auch der 10km-Mann machte seine Sache außerordentlich gut und kam unter einer Stunde ins Ziel.

Buch XI, Kapitel 4

Was sich 2005 durch Läuten der Glocken schon angekündigt hatte, wurde Ende April endlich Wirklichkeit: Frau Steinkemper wurde 60!! Zur Feier des Tages bestiegen die unverwüstlichen Acht den Ettelsberg und verabschiedeten Heymer aus dem Junggesellenstand. Das war eine zünftige Sause, die durch den am 30. April verstärkt fallenden Schnee noch verschönert wurde. Mann, was haben wir uns in dem Lift den Arsch abgefroren! Damit uns nicht zu kalt wurde, tranken wir viel kaltes Bier, denn innen kalt – außen warm, so sagt ein altes Sprichwort.

Heymer kostete seinen letzten Tag in Freiheit noch einmal richtig aus, auch ein Klotz am Bein hinderte ihn nicht an der ein oder anderen Eroberung. Hier kam ihm zweifelsohne seine jahrelange Erfahrung als Frauenbeauftragter des Clubs zu Gute.

Da sich die Elitären an diesem Tag noch nicht (genug) daneben benommen hatten, besuchte eine Abordnung des Vorstands noch den 70. Geburtstag von Mama Norbert. Was als peinliche Aktion gedacht war, endete jedoch in Jubelgesängen (fast) aller Gäste, die sich über den unerwarteten Besuch wie Bolle freuten.

So mag uns Heymers letzter Tag und Macharetes 80. Geburtstag immer in guter Erinnerung bleiben.

Buch XI, Kapitel 5

Doch nun hieß es, sich wieder auf die sportlichen und damit wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Endlich Anstoß! Worauf man seit Charles Dempseys grandioser Enthaltung gewartet hatte, wurde nun Wirklichkeit! Der Ball rollte und alle rollten mit! Public Viewing erfasste die Republik, die vier Wochen lang in Schwarz-Rot-Gold gehüllt schien. Insbesondere Norbert bewies nahezu hellseherische Fähigkeiten, als er sich vor dem Spiel Deutschland gegen Polen neu einkleidete und sich ein Polen-Trikot zulegte. Nach dem Sieg des DFB-Teams waren die Polen auch schon wieder ausgeschieden und der Kopfmensch konnte sein Trikot direkt wieder einmotten. Was haben wir gelacht! Aber vielleicht war’s ja besonders billig, das Trikot… Der Rest des T.C.A. jedenfalls freute sich über die Erfolge von Klinsis Jungs und eröffnete die WM standesgemäß im Garten des Clubheimes mit jeder Menge Bier und v. a. Fleisch. Welch’ ein Fest sollte die nächsten Wochen folgen! Klose traf, Lehmann hielt, die Argentinier traten, Frings nicht (…oder nur so’n ganz kleines bisschen). So vergingen vier herrliche Wochen – ein wahres Sommermärchen – bis im Halbfinale in der verdammten 119. Minute…Ecke Italien…zu kurz abgewehrt… Pirlo… Grosso… Scheiße!!!

Buch XI, Kapitel 6

Mitten in Zeiten der Fußball-WM ein weiteres Großereignis: Der Kaiser heiratete seine Heidi! Hartnäckige Gerüchte besagen, dass dieser Coup auf Frau jetzt Beckenbauer zurückging, die Angst hatte, dass ihr der Franz von der Kanzlerin persönlich ausgespannt wurde. Doch wir wissen es besser: Der T.C.A selbst in Form von Heymer gab mit seiner WM-Hochzeit das Vorbild für die Kaiserhochzeit ab. Da Heymer allerdings (und wir mit ihm) die WM-Spiele Schweden vs. Trinidad / Tobago, England vs. Paraguay und v. a. Argentinien vs. Elfenbeinküste, das als bestes Spiel der Vorrunde in die Annalen der FIFA eingehen sollte, verpasste, war gleichzeitig unter Beweis gestellt, wer in Heymers Beziehung die Hosen anhat! Dennoch oder gerade deswegen sei an dieser Stelle nochmals ein kräftiger Glückwunsch ausgesprochen, der T.C.A. hat kein Mitglied verloren, sondern eine Schildträgerin gewonnen!

Die neun lustigen Acht verbrachten einen tollen Tag, der, nachdem sich die Braut auch endlich mal in die Kirche begab, in Arnsbergs Burgruine seine Fortsetzung und letztlich auch seinen Abschluss fand.

Der ganze Club traf sich, um das junge Glück zu feiern und ordentlich zu schädigen. Dabei imponierten die übrigen magischen Sieben mit ihren Gesangskünsten und legten dar, dass man auch als Bauer Spaß haben kann. Das wurde dann auch als Entschädigung für die verpassten WM-Spiele akzeptiert.

Buch XI, Kapitel 7

Kaum war die eine Hochzeit verdaut, hörte man schon wieder was bimmeln. Daher versammelten wir uns in den Nonen des August erneut und sagten Auf Wiedersehen zum Maitrologen. Dafür begaben wir uns zum Möhnesee und gingen Tretbootfahren und Schwimmen. Das Wetter war zwar nicht ganz so ideal, aber im Regen schwimmen ist schon ne coole Sache. Das fand auch Bort, aber zu seinem eigenen Leidwesen war er zu faul. (Dieser sein Ausspruch sollte für uns ebenso rätselhaft bleiben wie sein Polen-Trikot-Kauf.)

Der Tag wurde beschlossen auf dem Muffrikaner Schützenfest. Hier stellte der angehende Bräutigam seine Ehefähigkeit unter Beweis und feierte ein schönes Fest zu Ehren seiner nun im Junggesellenstand zurückgelassenen Freunde (…Okay, und Heymer).

Buch XI, Kapitel 8

Eine alte Weisheit besagt, dass dort, wo eine Tür geschlossen wird, sich zugleich eine andere auftut. So erging es auch dem Statistiker. Denn kaum hatte er den letzten fremden BH geschwenkt (und zurückgegeben, die feige Sau), begab er sich in die Kirche, um zu geloben, künftig nur noch Einer an die Wäsche zu gehen. Und wie bei der Bauernhochzeit zeigte sich auch hier, wer oben liegt: So heißt Marc immer noch so wie vorher, auch wenn er dafür, wie Insiderquellen behaupten, auf entscheidende Mithilfe seines Vaters angewiesen war. Aber Name ist Name, und so an dieser Stelle nochmals ein dreifach kräftiges „Happy Weddingday“ für den einzig wahren Klassenbuch-Föhrer.

Nach dem feierlichen Ja zur ewigen Gefangenschaft der Ehe wurden kräftig Rosen geschwenkt und mit Hilfe von flugs herbeigeholten Sekt Salutschüsse auf das Paar abgegeben, bevor es in Wosis Festhalle so richtig zur Sache ging.

Da die Gemeinschaft des Nürburgrings mittlerweile schon Erfahrungen im Feiern von Hochzeiten hatte, nahmen die acht Freunde ihre Herzen in die Hände und packten die Leidenschaft in die Beine und begingen auch dieses Fest mit Einsatz und Hingabe. Ob beim Schleiertanz oder an der Theke, der T.C.A. bot überall den passenden Rahmen für einen fulminanten Start in die Ehe. Und wieder verlor der Club nichts bzw. niemanden, sondern er gewann, und zwar dieses Mal eine… Okay, noch ne Schildträgerin (langsam isses aber auch mal gut, wir könnten mal ne Kellnerin oder so gebrauchen)!

Buch XI, Kapitel 9

Unbeeindruckt von diesem Feiermarathon nahm es einer der Unseren eine Woche später auf sich, auch einen richtigen Marathon zu bestreiten. Dies gelang in geradezu unglaublicher Manier. In der Fabelzeit von 3:51:59h beendete Oliver den Münster-Marathon auf einem beachtlichen 1054. Rang. Damit ist er unbestritten der schnellste aus der Reihe der Fantastischen Acht und kann definitiv am längsten. Wichtig war jedoch die Öffentlichkeitsarbeit, die Oliver bei seinem Debüt auf der traditionsreichsten Laufstrecke leistete. So wurde er vor tausenden von Fans am Prinzipalmarkt vom „Stadionsprecher“ mit „Und hier kommt mit der Nummer 753: Oliver Daldrup vom … Tip Club Arnsberg!“

Worauf alle in lauten Jubel ausbrachen.

Buch XI, Kapitel 10

Und noch einen weiteren Grund zum Jubeln hielt das Jahr 2006 für die Acht Freunden bereit: Es gab sie wirklich, kein Gerücht, alles echt wahr: Die erste Clubfahrt seit 1999. Sieben Jahre der Schande und der Verfehlungen waren vergangen, als sich Alex, Marc und Norbert auf den Weg zum Hockenheimring machten, um die DTM in die Winterpause zu verabschieden. Verabschiedet wurde auch Jean Alesi, und zwar in den Ruhestand.

Als dieser unter Tränen „Au revoir et Adieu“ sagte, war es leider Niemandem vergönnt, ihm zum Abschied mit einer „Allez-Jean-Allez-Fahne“ zu winken, denn Alex, der der einzige im weiten Rund des Rings war, der sich mit Hilfe einer solchen als Alesi-Fan zu erkennen gab, hielt es in diesem sporthistorisch einmaligen Moment für wichtiger, seinem kleinen Freund mitsamt der Flagge die öffentlichen Toiletten zu zeigen.

Des Weiteren wurde gegrillt, was der Wald hergab (gibt es den Wald jetzt eigentlich noch?) und der Rauch immer schön in Alexs Familienkutsche gepustet, damit den irgendwann kleinen Maitres schon im Auto der liebliche Duft eines Grills das Leben versüße.

Damit wäre der Abschluss dieses ereignisreichen Jahres gemacht, und gleichzeitig ein Blick in die Zukunft geworfen. Denn wer weiß, welcher der unglaublichen Acht sich zuerst fortpflanzt…Man darf gespannt sein, Wetten werden jederzeit angenommen…


Buch XII, Kapitel 1

Keine große Überraschung zu Beginn des Jahres: Wieder eröffneten die Elitären ihre Saison mit der unordentlichen Versammlung, diesmal war es die Zehnte ihrer Art. In denkwürdigen Wahlakten wurden alle bisherigen Ämter bestätigt, auch wenn es dieses Mal Kandidaten wie „Das Huhn dahinten“ oder „Magdalena Achter“ aus dem Rennen zu werfen galt. Ein neues Amt wurde auch geschaffen: Henrik Wanninger wurde zum Gay-Keeper ernannt.

In der Tippsaison 2007 bahnte sich ein ähnlich dramatisches Finale an wie in der F1 selbst. Im letzten Rennen stellte Alex wie der Eismann den Saisonverlauf auf den Kopf und fing mit 552 Punkten den bis dahin unangefochten führenden Dirk noch ab. Christian überraschte mit einem dritten Platz. Auf den letzten beiden Plätzen gibt insbesondere der Abstand zwischen Platz 7 (Norbert mit 444 Punkten) und dem rettenden Ufer Platz 6 (Oliver mit 502 Punkten) zu Denken. Somit war die Punktedifferenz zwischen Platz 6 und 7 um 8 Punkte größer als der Abstand zwischen Platz 6 und 1.

Buch XII, Kapitel 2

Wieder hieß es, aus den Sauerländern Rheinische Frohnaturen zu machen. Diesmal gelang uns dies, indem wir unseren Helden der 80er Jahre, dem A-Team, einen eigenen Wagen widmeten. Der Wagen wurde schwarz angemalt, und wir verkleideten uns als Mitglieder des A-Teams, was allerdings von den Massen an der Straße lediglich mit Kopfschütteln quittiert wurde. In die Geschichte eingehen wird insbesondere die Verkleidung Alexs als B. A.

Buch XII, Kapitel 3

Bestzeiten-Tag in Paderborn. Die unentwegt laufenden TCA-Mitglieder Marc und Oli steigerten bei jeweils fantastischen Rennen ihre Bestzeiten im 10 bzw. 21,1km-Lauf auf 49:04 Min und 1:39:12. Anschließend belohnten sich beide mit allem Bier, was in Paderborn am Karsamstag noch zu kriegen war. Als das nicht reichte, bettelten sie im Zug nach Hamm bei zwei Kölner Hooligans, die sich nach eigener Aussage wunderten, dass sie noch nicht bundesweit Stadionverbot hätten und im Stuttgarter Knast durch die Gitterstäbe pissten („Was sollten die denn machen – uns rauswerfen??“)

Buch XII, Kapitel 4

Und wieder war es soweit: Der TCA ging auf große Fahrt. In diesem Jahr ging es zu unseren holländischen Freunden nach Zandvoort. Mit von der Partie waren Marc, Norbert, Alex und Christian.

Nachdem man wie üblich zu spät losgefahren war, konnte man in der ersten Nacht nur noch einen Platz auf einem Spießer-Campingplatz ergattern. Hier wurde die ganze Nacht Skat gespielt und schon einmal ordentlich vom Bier getrunken, so dass sich das TCA-Quartett auch noch von Assi-Tussen beschimpfen lassen musste. Das ließen sich die vier Hobbits natürlich nicht gefallen und zogen kurzerhand auf einen richtigen Campingplatz um. Dort protzte man mit dem kompletten Club-Equipment und tanzte auf den bis zum Anschlag aufgedrehten Boxen. Da man schon am ersten Abend die Biervorräte vernichtet hatte, ergatterte man noch eine herrliche Palette Dosenbier und transportierte diese mit einer Rikscha zurück zum Zeltplatz – man ist ja schließlich die Elite. Das Rennen hielt nicht, was es versprach, es war allerdings saukalt. Dies hielt die vier Weicheier auch davon ab, in die nahgelegene Nordsee zu springen. Dennoch bezeichneten die Weltenbummler diese Tour als sehr gelungen und bereuen nichts.

Buch XII, Kapitel 5

Im August des Jahres richtete der TCA Zum ersten Mal eine eigene Sommerparty aus. Hier stand der gesellige Teil des Clublebens im Vordergrund. Da sich der TCA nicht gewaltsam von der Außenwelt abschotten möchte, wurden auch Freunde des Clubs eingeladen. So viele scheinen wir jedoch nicht zu haben. Ein großer Dank gilt Philipp, der nun den Ehrentitel „Freund des TCA“ tragen darf.

Buch XII, Kapitel 6

Was sich im Jahr 2006 durch das Läuten der Hochzeitsglocken schon angekündigt hatte, wurde 2007 endlich Wirklichkeit. Die am Ende des letzten Buches aufgeworfene Frage, welcher der unglaublichen Acht sich zuerst fortpflanzt (und davon weiß…), ist nun für alle Ewigkeit beantwortet. Natürlich konnte diesen Ruhm nur der Frauen- und Familienminister einheimsen. So erblickte am 22. Oktober das neue assoziierte Mitglied mit der Nummer 1.1 das Licht des Bauernhofs. Im bürgerlichen Namen führt er den Doppelnamen Franz Iska. Der ungarisch klingende zweite Name ist eine Hommage an einstige Clubfahrten ins Land der Paprika und Sonnenfinsternisse. An dieser Stelle natürlich nochmal die herzlichsten Glückwünsche an Matthias zur Vaterschaft – beim nächsten Mal wird’s bestimmt nen richtiger Junge!

So kann der TCA gestärkt und frohen Mutes ins Jubiläumsjahr gehen, denn seine Zukunft scheint durch die gezielte Nachwuchsförderung gesicherte als je zuvor.


Buch XIII, Kapitel 1

Am 12. Januar des Jahres 2008 versammelten sich die Herren des Tip Club Arnsberg zur Überraschung aller im Hause Sapp an der Uferstraße Nummero 6 in Arnsberg. Wieder gab es viel zu bereden, was die Veranstaltung in ungeahnte Längen trieb. Insbesondere die Wahlvorgänge trieben so manchem müden Internetminister die Schweißperlen auf die Stirn. Nach harten Kampfabstimmungen setzte sich jedoch wie gewohnt die Elite durch und machte bei den zu vergebenen Ämtern das Rennen. Zum Familienminister wurde erstmals Dirk O’ The Bold gewählt, wobei er nur knapp gegen Ann-Karin Flatland das Rennen machte. Das Amt des Hohlen Priesters liegt jetzt in den Händen Matthias’, der sich in einer atemberaubenden Stichwahl gegen die Entfrauen durchsetzte.

In der Tipsaison 2008 holte sich Dirk den ersehnten Titel. Bei dem auch aus Tippersicht extremst spannenden letzten Rennen konnte er einen Punkt Vorsprung vor Alex ins Ziel retten. Der dritte Platz ging nach einer starken zweiten Saisonhälfte an Torben, vor Marc und Oli.

Buch XIII, Kapitel 2

Nach jahrelangem Dasein in der Fast-Bedeutungslosigkeit gelang dem T.C.A. endlich der Sprung in die Akten und Amtsstuben der Republik: Wir sind e. V.. Nach einem allen an den Nerven zehrenden Verfahren, in dem weder vor Telefon- noch vor Postketten zurückgeschreckt wurde, konnte die Gründungsurkunde unterzeichnet werden. Als erste Vorsitzender fungiert Alex Sapp, da er als einziger in Arnsberg wohnt.

Buch XIII, Kapitel 3

Das Motto des Karnevalswagens 2008 war natürlich schnell gefunden: 10 Jahre T.C.A. – Galaktisch gut! Dabei mutierten die Jungs zu silbrig-glänzenden Aliens und waren völlig losgelöst. Auch die Wurst kam bei allen Beteiligten wieder sensationell gut an. Jesus stand nicht auf der Rechnung, wahrscheinlich, weil sein Jubiläum nicht ganz so rund war und nur mit einer ca.-Angabe hätte gekennzeichnet werden können.

Buch XIII, Kapitel 4

Nachdem die Fastenzeit beinahe an ein Ende gekommen war, mussten Marc und Oli natürlich wieder durch Paderborn rennen. Das war hart!! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen rannten die beiden so schnell sie konnten, damit sie wieder ins Warme kamen. Oli war nach zwei Jahren auf der Halbmarathon-Distanz auch wieder auf die 10km umgestiegen und absolvierte diese in 43:46 Min, was ihm den 330. Platz und eine Bronzemedaille einbrachte. Marc kam als 1244. in für das Wetter beachtlichen 55:11 Minuten ins Ziel und gewann ebenfalls Bronze.

Buch XIII, Kapitel 5

Im Mai machte sich ein Teil des Clubs auf große Fahrt zum kranken Mann am Bosporus. Man kann darüber streiten, ob es sich um eine Clubfahrt handelte, zumal auch Weibsvolk anwesend war. Doch weil’s so schön war, hier eine kurze Zusammenfassung von Susi:

Alex, Dirk und Julia fröhnten den türkischen Basaren. Dabei machte es sich bemerkbar, dass Julia eine Frau ist, denn es wurde eingekauft wie die Bescheuerten! Bei dieser Shopping-Orgie machten auch Dirk und Alex mit, was bedenklich stimmen sollte. Die Ehre, die einzige Frau im Club zu sein, gebührt doch eigentlich Oli – sollte ihm diese Stellung streitig gemacht werden?

Als alle ihre Garderobe erneuert hatten und auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt bestaunt waren, konnte man sich der Formel 1 widmen, die zufälligerweise an diesem Wochenende ebenfalls in Istanbul gastierte. Doch zeigte sich auch hier die weibliche Seite von Alex und Dirk: Anstatt den auf dem Basar erstandenen Hund artgerecht auf dem Grill zuzubereiten, überkam sie das Mitleid und sie ließen den kleinen Racker wieder frei. Dummerweise taten sie dies genau in dem Moment, in dem Bruno Senna mit 280 Sachen in seinem GP-2-Mobil vorbeikam. Das Ende vom Lied ist ein toter Hund, dessen Einzelteile nun nicht mal mehr für den Grill verwertbar waren, eine gebrochene Vorderachse und ein ziemlich sauer reagierender Bruno Senna.

Buch XIII, Kapitel 6

Wieder drohte es einen der Elite zu erwischen: Torben hatte zur Hochzeit geladen. Die konnte natürlich nicht stattfinden, ohne dass man Torben ordentlich aus dem Junggesellenstand verabschiedet hätte. So betrat der Chronist am 20. Mai um 15.39 Uhr den Zug nach Willingen, wo er irgendwann auch ankam. Der Rest ist jedoch nur noch überaus bruchstückhaft überliefert: Zug – Kneipe – Torben als singende Jukebox – mieser Tanzschuppen – Taxi und dazwischen jede Menge Bier etc. Der Chronist entschuldigt sich für das Fehlen von Details, geht aber davon aus, dass genau dies für einen Abend voll Qualität bürgt.

Buch XIII, Kapitel 7

Nun stand auch die richtige Clubfahrt auf dem Programm. Bewährtes soll man belassen, und so ging es für Marc, Norbert und Alex wieder an die Nordsee nach Zandvoort. Weil es romantischer ist, schliefen die drei in einem großen Zelt und kuschelten sich in ihren großen Schlafsack. Doch ansonsten verhielt man sich, wie sich das für den T.C.A. auf Fahrt gehört. Bei ordentlich gegrilltem Fleisch, einem Skatspiel und einer zwischenzeitlichen Abkühlung in der Nordsee verging die Zeit wie im Flug. Zudem erfreute man sich an den Genüssen des Flunkyballspiels. Das alles machte man so lange, bis sich die Zeltplatzleitung genötigt sah, den Strom zu kappen und den Grill eigenhändig zu löschen. Wer aus diesen Zeilen schließen möchte, die drei Jungs hätten sich benommen wie pubertierende Jungs, liegt komplett daneben: Schließlich sei man extra an die Nordsee gefahren, weil man sich für Rock am Ring zu alt fühle, so einer der Teilnehmer der Clubfahrt.

Buch XIII, Kapitel 8

Kaum waren die drei wieder in deutschen Landen, stand auch schon das nächste Großereignis vor der Tür: Nachdem Torben ja schon den Abschied vom Junggesellendasein zelebriert hatte, schritt er am 26.Juli zuerst ins Standesamt und dann vor den Traualtar, um Anke zu seiner und damit auch unserer Anke zu machen. Bei 30 Grad im Schatten wurde das Band zwischen Torben und T.C.A.-Frau Nr. 3 besiegelt. Wie sich das gehört, leistete dabei der T.C.A. im entscheidenden Moment die nötige Unterstützung, indem er einfach schwieg. Da wir alle hinterher ganz normal weiterreden und -feiern konnten, ist davon auszugehen, dass niemand etwas gegen die Verbindung einzuwenden hat – im Gegenteil, an dieser Stelle sei dem jungen Glück nochmal ein großer und feierlicher Glückwunsch ausgesprochen!

Buch XIII, Kapitel 9

Am 13. Dezember war es schließlich soweit: Der T.C.A. beging feierlich das Jubiläum seines 10jährigen Bestehens. Dazu hatte man extra eine Portion Schnee in den Arnsberger Wald bestellt und die altbewährte DRK-Hütte angemietet. Feierlich konnten die Siegerehrungen des Jahres vorgenommen werden und auf zehn Jahre bewegte Geschichte zurückgeblickt werden, die hier nicht im Einzelnen rekapituliert werden kann, weil sich die Chronik dann immer weiter um sich selbst drehen würde, bis sie schließlich ein Loch ins Raum-Zeit-Kontinuum reißen und in dem dadurch entstehenden schwarzen Loch die ganze Erde verschlingen würde. Im Interesse der Menschheit belässt es der Chronist daher auf den Hinweis auf eine sehr ordentliche Party und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für zehn Jahre T.C.A.!


Buch XIV, Kapitel 1

Erneut wurde das Clubjahr feierlich durch eine unordentliche Versammlung eröffnet, die sich in der Nacht vom 10. Januar auf den 11. Januar 2009 ereignete. Es ging heiß her in der Uferstraße: In guter Tradition wurde sich gegenseitig beschimpft und BUH-Öhrns gerufen, nachdem alle Clubmitglieder erzählt hatten, was sie das Jahr so alles angestellt hatten. Bemerkenswert insbesondere der Wunsch von Matthias, das Amt des Familienministers zu übernehmen, damit er noch einen nachlegen könne (s. u. Kap. 5).

Die Wahlen wurden überschattet von zahlreichen Anschlägen durch sinnlose Kandidaten-Aufstellung. So wurde heftig abgestimmt, bevor in den verschiedenen Ämtern Gegner wie Horst Eichoskar, Dr. Helmut Kohl, Hanni & Nanni oder Schwester Birgit aus dem Rennen geworfen werden konnten.

In der Tipsaison 2009 konnte Dirk seinen Titel verteidigen – wohl v. a. aufgrund der Tatsache, dass er am konstantesten getippt hat. Die Verfolger auf den Plätzen 2-5 (Torben, Alex, Oli, und Marc) hatten zwar immer mal wieder gute Tipse bereit, aber auch schlimme Abstürze, so dass Dirks Erfolg folgerichtig erscheint. Christian hatte die Saison eigentlich schon am ersten Tipptag verloren und holte – dafür durchaus bemerkenswert – den sechsten Platz vor Norbert. Matthias brachte das Kunststück fertig, am Ende der Saison ca. 250 Punkte Rückstand auf den siebten aufzuweisen!!

Buch XIV, Kapitel 2

Nur wenige Tage nach der unordentlichen Versammlung konnte der TCA ein neues Mitglied begrüßen. Am 19. Januar hielt es der kleine Marie(us) nicht mehr im Mutterleib aus und beehrte Marc, Christina und den Club mit seiner Anwesenheit auf dieser Welt. Damit hat der TCA nun schon zwei Söhne und der kleine Franz einen Spielkameraden. Herzlichen Glückwunsch an Marc und Christina!

Buch XIV, Kapitel 3

Helau Helau, wir feiern den Klimawandel! Auf einer großen ukrainischen Fahne sonnte sich an Kannewal ein Schneemann und erfreute sich an leckeren Cocktails. Wir waren auch alle Schneemänner und erfreuten uns wie üblich an Wurst und Bier. Auch nicht schlecht!

Irgendwas sollte das Ganze auch mit Opel zu tun haben – was genau, konnte allerdings niemand so recht erklären. Spontane Befragungen am Straßenrand blieben ohne Ergebnis.

Buch XIV, Kapitel 4

Ostern stand wieder vor der Tür und damit auch der übliche Lauf durch Paderborn. Oli und Marc hatten sich angemeldet, doch nur der erstgenannte Name erschien auf der Startliste des 10km-Laufes. Die erreichte Zeit von 57:46 Minuten lässt erahnen, wer sich tatsächlich hinter dem Namen verbarg und wer im letzten Moment kneifen musste, da er sich in der Hansestadt Hamburg auf Tournee befand.

Buch XIV, Kapitel 5

Angekündigt und gehalten! Als Matthias sich zu Beginn des Jahres für das Amt des Familienministers bewarb, war eines seiner Wahlversprechen, nochmal ordentlich nachzulegen. Das hat er offensichtlich zügig getan, und so konnte am 5. Oktober Fritz auf die Welt geholt werden. Der dritte TCA-Sohn! Fantastisch! Weiter so, Jungs. Ein großes Lob und der herzlichste Glückwunsch an Matthias und Yvonne. Irgendwann sollte aber auch mal ein ganzer Junge dabei rausspringen, mit wem sollen die Mädels denn in 14-16 Jahren sonst knutschen?


Buch XIV, Kapitel 1

TörÖÖ! Das Jahr 2010 begann wie die Jahre zuvor! Unter donnerndem Applaus traf sich der TCA in der Uferstraße, um sich für alles Weitere zu wappnen. Es wurden Ämter bestätigt, geschaffen und abgeschafft, und das alles auf unglaublich infame Weise. Der Rest ist dann wohl besser schweigen… Die Tip-Saison 2010 war wieder einmal äußerst spannend. So trennten am Ende die ersten vier Tipper nur 21 Punkte. Dann jedoch klaffte eine recht große Lücke zu den Plätzen 5 und in der Folge zwischen jedem einzelnen Platz. Matthias brachte das Kunststück fertig, als Letzter mehr als 200 Punkte Rückstand auf Platz 7 aufzuweisen. Diese Daten belegen die gute Leistung aller vier vorderen Tipper. Platz vier ging überraschenderweise an Bort, obwohl er in jedem Rennen 25 Punkte auf Herr Bert setzte. Auf dem Podium stehen Dirk, Torben und als Sieger der Tipsaison 2010 Alex. Herzlichen Glückwunsch! Buch XIV, Kapitel 2 Wir haben den Blues! Voller Traurigkeit stürzte sich der TCA ins karnevaleske Getümmel, um den Blues Brothers zu huldigen. Trotz 2 m hoher Schneedecke ließ sich der Lindwurm der Freude nicht aufhalten. Zu Gitarrenmusik und Bier wurde gegrillt, was das Zeug hält. Besonderheit in diesem Jahr: Die Zuschauer am Straßenrand verstanden das Thema. Buch XIV, Kapitel 3 Wie immer kommt nach Karneval Ostern. Und wie immer wird gelaufen. Obwohl eigentlich gut in Form, reichte es für Marc nicht ganz unter die magische 50 Minuten-Grenze. Oli schaffte diese, allerdings nur knapp. Besonders erfreut waren die beiden Läufer über die Anwesenheit eines weiteren Clubmitglieds am Wegesrand. So bedachte Bort alle mit Lob und Applaus. Buch XIV, Kapitel 4 Am 1. Mai lud der TCA zur großen, mittlerweile aus eigenem Interesse notwendigen Familienfeier. Bei strahlendem Sonnenschein schob man Kinderwägen mit den dazugehörigen Kindern, ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen und hüpfte wie bekloppt auf dem Sapp’schen Trampolin. Schließlich wurde auch noch der Weltmeister im Kickern ermittelt, der jedoch an dieser Stelle nicht erwähnt werden möchte. Sein Ende nahm der Tag wie üblich in der Kellerbar, wo auch Alex wie üblich in vornübergeneigter Körperhaltung endete. Buch XIV, Kapitel 5 Wenn schon zur Familenfeier geladen wird, dann muss die TCA-Familie auch größer werden. Marc folgte Matthias’ Beispiel und setzte pünktlich zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit einen . . . SOHN in die Welt! Henry ist also der TCA-Stammhalter, er ist es, der in 14-16 Jahren mit den beiden Heymer-Sprößlingen knutschen wird (s. o. Buch XIII, Kapitel 5). Herzlichen Glückwunsch Familie Föhrer! So freut sich der TCA aufs Jahr 2011, in dem der Sinn einer Familienfeier nur noch größer zu werden scheint!


Buch XV, Kapitel 1

Das Jahr 2011 wird für immer in die Annalen der glorreichen Clubhistorie eingehen, weshalb es nötig ist, diesem außerordentlichen Jahr 13 Kapitel zu widmen. Doch der Reihe nach... Bereits im Sommer und Herbst des Jahres 2010 hatten sich große und freudige Ereignisse angekündigt, so dass es geraten schien, sich zu Beginn des Jahres zu einem produktiven Gedankenaustausch in guter alter Tradition in der Uferstraße zu treffen. Hierbei wurde Heinz Erhardt zitiert und wir tranken die Schaumkrone der Begeisterung. Der weitere Abend verlief wie gewohnt – Alex konnte sich zum wiederholten Male die Tippkrone aufsetzen, während der Ritter von AAAAh zum Maitre gewählt und Marc zum Ritter von AAAAh ernannt wurde. Neu eingeführt wurde das Amt des GrilliWilli, für das sich Christian hervorragend prädestinierte.

Buch XV, Kapitel 2

Nur wenige Wochen später hielt das Jahr seine erste Sensation bereit: Der TCA nahm nicht mittels eines Wagens am Karnevalsumzug teil, sondern stellte sich an den Rand und hatte einfach so Spaß. Begründet wurde dieser Schritt mit den immer weniger erfüllbaren Sicherheitsbestimmungen der KlarKack. Doch als Blues Brothers am Straßenrand konnte der TCA mindestens ebenso überzeugen. Zukunftsweisend!

Buch XV, Kapitel 3 Wie üblich folgte auch in diesem Jahr ca. 40 Tage nach Karneval Ostern und damit der gleichnamige Lauf. Oli und Marc merkte man deutlich die fehlende Spielpraxis an, doch wurde dies durch ein mehr an Einsatz und Willen auch nicht kompensiert. Immerhin blieb Oli (knapp) unter der magischen 50-Minuten-Marke.

Buch XV, Kapitel 4 Am 1. Mai nahte das erste der diesjährigen TCA-Familienfeste, nämlich das traditionelle 1.-Mai-TCA-Familienfest. Es wurde ein großer Spaß für groß und klein im Sappschen Stammhaus an der Uferstraße bei schöner Grillwurst und lecker Bier. Auf Grund des Kalenders fand die ganze Veranstaltung schon am 30. April statt (bzw. laut Homepage am 31. April, was den Schluss zulässt, dass sie gar nicht stattgefunden hat, sondern bei Heymers auf den Wiesen im Zeitloch verschwunden ist...)

Buch XV, Kapitel 5 So langsam wurde es ernst. Vor allem für Oli, der nach Matthias, Marc und Torben entsprechend seiner Tippernummer der vierte Clubberer war, der gelobt hatte, aus seiner Freundin eine ehrenwerte Frau zu machen. Um ihm seine letzten Tage ohne Ring besonders zu versüßen, traf sich der Club u. a. an einem Tag im Mai im Dortmunder Westpark zu den Bundesjunggesellenspielen, bei denen der bald Verheiratete sein sportliches (Un-)Geschick unter Beweis stellen konnte. Das machte er weitgehend hervorragend, wenn man den Umstand bedenkt, dass gleich das erste Spiel (Ball-Hochhalten) zu einem trinktechnischen Fiasko ausartete! Dennoch hielt er bis zum letzten Kir Royal durch.

Buch XV, Kapitel 6 Kurz darauf wurde es ernst: Oli und Marion gaben sich im Arnsberger Standesamt das Jawort. Beglückwünscht wurden sie vom TCA und Mr. Tip! Im verregnetsten Sommer seit Aufzeichnung der Wetterdaten durch den Maitrologen erwischten die beiden beim Ankommen und Rauskommen eine Schön-Wetter-Phase. Das musste gefeiert werden! Und so traf man sich später bei Husemanns Rainer, um das Großereignis gebührend zu feiern. Es war ein Fest der Liebe, an das sich mindestens zwei Clubmitglieder immer gerne erinnern werden. Das Motto des Tages wurde eindeutig von Dirk am besten verstanden, die Glückwünsche gebühren dennoch Oli und Marion.

Buch XV, Kapitel 7 Da Norbert die Tippernummer 5 im Club trägt, wollte er sich natürlich nicht lumpen lassen und ebenfalls aus einer „wilden Ehe“ eine wilde Ehe machen. Damit er dabei keine Fehler macht, lud ihn der TCA zu einem Wochenende auf dem Zandvoorter Campingplatz ein, wo es nur regnete und auch sonst ziemlich kalt war. Dennoch gab es viel Schönes. Legendär z. B. das Völkerballspiel, bei dem zwei Mädels tatsächlich das ganze beschissene Spiel durchgehalten haben, indem sie einfach dabei standen und nichts machen durften... Das Spiel wurde nach mehrmaliger Verlängerung erst durch Alex’ Mutation zum Tier entschieden.

Buch XV, Kapitel 8 Auch Norbert entkam nicht mehr und wurde so zu TCA-Ehemann Nr. 5. Wieder versammelte sich der Club zunächst vor dem Arnsberger Standesamt, wo dem frischgebackenen Brautpaar mit Hilfe eines Karnevalswagens gratuliert wurde. Gefeiert wurde dieses Mal beim Schwiegervater, was allerdings der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: Wieder bewies der TCA absolute Partytauglichkeit und tanzte mit Margarethe bis in den frühen Morgen. Also wünscht der TCA auch hier nur das Beste für die nächsten mindestens 70 Ehejahre.

Buch XV, Kapitel 9 Jetzt wurde es langsam Zeit für Tipper und Ehemann Nr. 6 des Clubs. Auch Alex hatte das Leben in Sünde satt und trat vor das Arnsberger Standesamt. Also war selbstverständlich auch der Club wieder da, um Alex und Sarah zu unterstützen und zu feiern. Ein TCA-Fred-Feuerstein-Gedächtnis-Mobil musste kunstvoll durch die Gassen der Altstadt gelenkt werden, bevor bei einer 12-Grad-Sommer-Feier in Sapps Garten schon mal begonnen wurde, die Party zu starten. Diese nahm ihren weiteren Verlauf in der Arnsberger Schützenhalle, und auch bei dieser Gelegenheit wusste der TCA zu glänzen. Geglänzt haben aber vor allem Alex und Sarah, weswegen der Chronist auch diesen beiden alles Glück der Welt wünscht.

Buch XV, Kapitel 10 Nur eine Woche später stand das nächste Großereignis auf dem Programm. Oli eröffnete den Reigen der kirchlichen Hochzeitsfeiern und trat mit seiner Marion vor den Traualtar der Rumbecker St.-Nikolaus-Kirche. Mit dem so erreichten göttlichen Segen ging es zur Feier auf Gut Stockhausen, wo der TCA das machte, was er am besten kann: Feiern und bei der Geschenke-Übergabe laut die TCA-Hymne anstimmen. Während sich Dirk ganz seiner Rolle als „Don“ hingab und die Mädels schwach machte, frönte der Rest des Clubs mitsamt den dazugehörigen Damen ordentlich Bier und Wein. So konnten Oli und Marion standesgemäß in den Hafen der Ehe geleitet werden, worüber sich beide – wie der Chronist aus sicherer Quelle weiß – bis heute und den Rest ihres Lebens wie Bolle freuen!

Buch XV, Kapitel 11 Was Oli kann, kann ich auch, dachte sich Norbert und wagte mit Aline ebenfalls den Gang zu Kirche. Getreu dem Motto „Name gegen Konfession“ fand die Trauung in der evangelischen St. Pauli-Kirche im gleichnamigen Hamburger Stadtteil statt. Nach diesem für die katholischen Sauerländer neuartigen Erlebnis ging es dann wieder auf gewohntes Terrain zur Feier. Um dorthin zu kommen, musste allerdings erst einmal der Sektempfang an Bord überstanden werden, was für einige der Clubmitglieder auf Grund der Nähe ihres Sitzplatzes zur improvisierten Bord-Bar schon zur Herausforderung wurde. Immerhin war so direkt beste Stimmung garantiert. Bei der Betrachtung des nächtlichen Treibens im Hamburger Hafen und weiterhin bester Tanzlaune ebbte diese auch bis in die frühen Morgenstunden nicht mehr ab.

Buch XV, Kapitel 12 Nun wurde endlich nachgeholt, was in Folge der Flut an Hochzeitsfeierlichkeiten nicht mehr vorm Standesamttermin hatte stattfinden können: Natürlich musste auch Alex noch vom Junggesellenleben verabschiedet werden. Was eignete sich da besser, als zu einem F-1-Rennen zu fahren? Richtig: Der Besuch der Lünener MiniMobilWelt! Nachdem man dort einige ferngesteuerte Autos geschrottet und sich über die Nerds, die das tatsächlich als Hobby haben, lustig gemacht hatte, ging es in den bereits durch Olis Bundesjunggesellenspiele bekannten und bewährten Dortmunder Westpark. Alex’ sportliche Aufgaben entsprachen voll und ganz seinem Naturell und waren daher dem Kampf gewidmet. Da wir alle hatten Hunger und Durst, gab es – Bier und Wurst! Noch nen Fußball dabei und der perfekte Tag ist perfekt!

Buch XV, Kapitel 13 So gestärkt konnte nun auch Alex den letzten Schritt wagen. Da wir die evangelische Zeremonie ja nun schon kannten, heiratete er ebenfalls in einer protestantischen Kirche. Anschließend ging es zum Um-die-Wette-Singen (’tschuldigung...) in die Mehrzweckhalle nach Wettesingen. Kaffee, Kuchen, Sekt, Bier, Wein und ein um die Wette (’tschuldigung...) strahlendes Hochzeitspaar sorgten auch hier für einen unvergesslichen Tag/Abend/Nacht. Wer jetzt immer noch nicht die Westernhagen- und andere Klassiker auswendig kann, war entweder auf den ganzen Hochzeitsfeiern zu betrunken oder ihm ist nicht mehr zu helfen... Somit schließen sich die Annalen des Jahres 2011, jedoch ist ein kleiner Ausblick gestattet. Offensichtlich wirkten sie sehr inspirierend, so dass die nächste Feier nicht mehr lange auf sich warten lässt.


Buch XVI, Kapitel 1

Gutes bleibt! Und so bleibt es auch im Jahr 2012 und für immerdar dabei, dass an einem Januarsamstag, meistens ist es der dritte, in der Uferstraße zusammengekommen wird, um im Kreise der Lieben das neue Jahr zu begrüßen und zu planen. Dabei ging es wie immer mächtig zur Sache, sei es durch Besonderheiten der Tagesordnung, sei es durch extravagante Rechenschaftsberichte. Bei der Durchsicht des Protokolls fragt sich der Chronist dennoch, wieso weder Magdalena Neuner noch Henrik Wanninger noch die Gebrüder Ernsperger zu irgendeiner Wahl standen... So verlief die Versammlung feucht und fröhlich und dabei weniger lang als sonst schonmal. Im Tippspiel 2011 hatte sich eine kleine Überraschung angebahnt. Am Ende war es Marc, der den Sieg erringen konnte. Die weiteren Podestplätze gingen an Alex und – man höre und staune – Oliver.

Buch XVI, Kapitel 2 Was sich ein Jahr zuvor bewährt hatte, wurde auch 2012 fortgeführt: Ein Karnevalsstand da, wo einmal die Arnsberger Stadtbücherei stand. Der Standort passte natürlich super zum bildungsbürgerlichen Club, als günstig erwies sich zudem, dass der Karnevalszug an dieser Stelle vorbeikam. Weil die Blues-Brothers-Verkleidung auch immer gut ankommt, gab es hier ebenfalls keinerlei Variation zu beobachten. Dennoch, oder aber gerade deswegen, war es ein sehr schöner Tag. Gemessen an den Fotos war es ein Fest der Liebe!

Buch XVI, Kapitel 3 Auf traditionelle Weise kam man auch im Jahr 2012 anlässlich des 1. Mai wieder zur großen TCA-Family&Friends-Party in Sapps Garten zusammen. Da wir uns weder Erpressungen noch Rechtschreibreformen noch Kalendern beugen, fand die Sause am 28. April statt, was den großen Vorteil des Wochenendes in sich barg. So sprang ein gelungenes Fest heraus, bei dem viel Wurst gegessen und direkt auf dem Trampolin wieder weggehüpft wurde.

Buch XVI, Kapitel 4 Nur wenige Wochen später nach diesem familienfreundlichen Event erhöhte sich die Mitgliederzahl der TCA-Familie ein weiteres Mal. Am 21. Mai kam Moritz auf die Welt, natürlich entsprechend der Tippernummer des Vaters als fünftes TCA-Kind! Der TCA wünscht dem kleinen großen Kopf, dass er möglichst schnell sitzen lernt! Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über den weiteren Zuwachs und gratulieren mit einem dreifachen Tip-Tip-Hurra!!

Buch XVI, Kapitel 4 Es begab sich irgendwann im Juni, dass die erweiterte TCA-Familie auf einem Bauernhof einkehrte, um die Sau rauszulassen. Wer aber jetzt an den Heymerschen Stammsitz denkt, ist schief gewickelt. Vielmehr wurde ins ferne Münsterland ausgewichen, wo man sich so richtig danebenbenehmen konnte. Während des Getränkeverzehrs wurde u. a. ein Schützenfest abgehalten, bei dem Marc und Stephie als Königspaar herauskamen. Ins Dunkel der Überlieferung fällt dabei, wer genau den Vogel abgeschossen und wer zur Königin oder zum König erwählt wurde. Aber da Marc als König fungierte, bleibt nur die Schlussfolgerung, dass Stephie ne gute Schützin ist.

Buch XVI, Kapitel 5 Den Volltreffer hat Stephie aber ohnehin gelandet, denn schließlich hat sie einen TCAler erwischt. Bevor Christian aber vor Amt und Altar seinen Mann stehen konnte, ging es ein letztes Mal für ihn auf große Fahrt als Junggeselle. Diese führte nach Hamburg, wo man am Elbstrand grillte, auf der Hedi mehrere Runden durch den Hafen drehte und trank, bevor man sich auf St. Pauli verlor, schließlich jedoch in der Barbarabar wieder zusammenfand und die Nacht mehr oder weniger gemeinsam bei hohem Eintritt und einem Freigetränk ausklingen ließ. Schön war’s!

Buch XVI, Kapitel 6 Der Sommer erreichte den nächsten Höhepunkt: Da mit Norbert mal wieder ein neuer Vater im TCA erschienen war, konnte der Konter des Familienbeauftragten nicht lange auf sich warten lassen. Und der Konter saß: Am 20. Juli kamen Jakob und Lorenz auf die Welt, womit sich die Anzahl der Kinder in Familie Heymer schlagartig verdoppelte und sich die Anzahl der Kinder im TCA bedenklich der Zahl der Mitglieder näherte. Welch eine Untermauerung des Familienministeramtes! Respekt und Anerkennung!

Buch XVI, Kapitel 7 Nur wenige Wochen darauf wurde eine weitere Familie gegründet, wobei sich dieses mal ein Zweiergespann das Jawort gab. Dabei wurden Christian und Stephie von der TCA-Familie unterstützt und durfte zur Feier des Tages seine Befähigung als Versorger der Familie unter Beweis stellen, indem er fröhlich Würstchen grillte und unter den Armen verteilte. Zum Dank revanchierte er sich mit einer ordentlichen Party am selben Abend.

Buch XVI, Kapitel 8 Was am 3. August am Arnsberger Standesamt begann, fand am 11. August seine Fortsetzung und Höhepunkt. TCA-Paar Nr. 7 holte sich den dringend benötigten geistlichen Beistand im Neheimer Dom. Direkt im Anschluss ging es auf den Schlossberg, wo es jetzt richtig zur Sache ging. Wie es sich für einen richtigen Grilli-Willi gehört, gab es ordentlich was vom Grill und ins Glas. Der TCA nahm von allem reichlich, so dass schließlich eine mal wieder legendäre Feierei dabei heraussprang. Wir erinnern uns gerne und wünschen für die gemeinsame Zukunft alles Gute, viele spaßige Momente und ne Menge gute Tipps!

Buch XVI, Kapitel 9 Der Sommer neigte sich langsam aber sicher dem Ende, doch der TCA hatte noch etwas auf Lager: So wurde eine Delegation zum kranken Mann am Bosporus geschickt, um die Akquisemöglichkeiten für das herrliche Tippspiel in Istanbul auszuchecken. Allerdings stellte bereits das Einchecken eine große Hürde dar. So wackelten Marc, Alex, Sarah und Dirk geschlagenen 12 Stunden durch Konstantinopel, bevor sie ihr Domizil erreichten. Unterwegs wurde der Topkapipalast und so ein Platz besichtigt, während sich Alex mit einer Katze um den Sitzplatz in einer typisch türkischen Teestube stritt. Der Sieger dieser Auseinandersetzung ist nicht bekannt, allerdings brachte Alex bemerkenswerte Kratzer auf dem ganzen Körper als Andenken mit nach Hause. Diese könnten allerdings auch anderen Aktivitäten entstammen, denn wie aus sicherer Quelle berichtet werden kann, legten Alex und Sarah auch den Grundstein für einen weiteren Ast des TCA-Stammbaums. So wurde bereits früh sichergestellt, dass auch das Jahr 2013 wieder freudige Ereignisse für den TCA bereithalten wird, und wie man hört, lässt sich auch der zweite Maitre nicht lumpen und legt nach, womit im Jahr 2013 tatsächlich der TCA mehr Kinder als Mitglieder haben wird.


Buch XVII, Kapitel 1

Am Abend des 26. Januar 2013 begab sich Bemerkenswertes in der Arnsberger Uferstraße. Hier traf sich der TCA zum mittlerweile sechzehnten mal, um sich unordentlich zu versammeln. Der aufmerksame Kalenderverfolger hat bemerkt, dass es sich in diesem Jahr um den vierten Samstag im Januar handelte. Aus diesem Grund und weil man mit 16 ja Alkohol trinken darf, gab es ordentlich ins Glas. Allerdings darf auch nicht vergessen werden, dass es gelungene und weniger gelungene Rechenschaftsberichte gab, die je nach Qualität mit BuhÖrns oder tosendem Applaus bedacht wurden. Aufgrund der zahlreichen Kinder des Clubs wurde eine revolutionäre Neuerung eingeführt – nämlich die der Tipppatenschaften. So konnten alle kleinen TCAler mit kompetenten Tippern versorgt werden. Bei den Neuwahlen kam es zu einer Überraschung, als Oli zum Familienminister gewählt wurde. Marc ließ seiner Konkurrenz bei der Wahl zum Maitre de Statisik und Maitrologie – immerhin bestehend aus der geilen, blonden Schlampe von N24 und Jan Bocklöft – keine Chance. Es spricht für Matthias und seine Amtsauffassung, dass er als Archivar und hohlen Priester sowohl Alois Hernnwille als auch Pastor Maldonado hinter sich ließ. Für die Saison 2012 wurden geehrt Torben (3.), Marc (2.) und Alex, der sich den Siegerkranz aufsetzen durfte. Herzlichen Glückwunsch!

Buch XVII, Kapitel 2 Nun ist auch für die Nachfolge an der Position des Maitre d’Irgendwas gesorgt! Am 30. Mai kam die kleine Frieda gesund und munter auf die Welt und sorgt so seitdem für kurze Nächte im Hause Sapp. Damit ist nun die Zahl der Kinder im TCA gleich der Zahl der Mitglieder, was doch sehr schön ist. Darüber freuen sich alle sehr, neben Alex und Sarah am meisten sicherlich Matthias, der nun auch über ein Tipppatenkind verfügt und diesem spätestens ab der Saison 2014 den Weg weisen kann. Alles Gute, kleine Frieda, und herzlichen Glückwunsch an die stolzen Eltern!

Buch XVII, Kapitel 3 Während Frieda bereits die ersten Windeln vollgemacht hat, bahnte sich auch im schönen Borgentreich Nachwuchs an. So wollte auch des Schriftführers Nachwuchs schlüpfen und tat dies am 26. Juni auch. Wieder war es ein Mädchen, dieses mal namens Ronja. Damit gibt es tatsächlich nun ein Mädchen mehr unter den TCA-Kindern, als es Jungen gibt. Den TCA stellt das natürlich vor die große Herausforderung der Verteilung der Tipppatenschaften – aber das wird sich schon irgendwie regeln. Die ganze TCA-Familie freut sich mit Torben und Anke über den Zuwachs! Allen dreien wünschen wir nur das Beste!

Buch XVII, Kapitel 4 Da dachten sich die TCA-Jungs: Das kann so nicht bleiben und holten zum sofortigen Gegenschlag aus: Am 15. August wurde das Jungs-Mädchen-Verhältnis wieder ausgeglichen, als Fiete auch endlich mitspielen wollte und seinen Eltern Christian und Stephie persönlich Guten Tag sagte. Auch diesen beiden und natürlich Fiete gebürt der größtmögliche Glückwunsch! Damit bewies der Club auch im Jahr 2013 wieder seine Familientauglichkeit – zumal es sich bei allen Eltern und Erstmalseltern handelt! Weiter so!

Buch XVII, Kapitel 5 Da der TCA im Jahr 2013 in Sachen Familienplanung (und übrigens auch in Sachen Hausbau- bzw. kaufplanung und -durchführung) sehr aktiv war, kam es nur noch zu einer hier besonders bemerkenswerten Aktivität. Man traf sich mit fast allen Elitären, dem dazugehörigen Nachwuchs und einigen assoziierten Freunden nach dem Weihnachtsfest, um das Jahr bei ungemütlichem Wetter gemütlich ausklingen zu lassen. Es wurde zurückgeblickt, aber auch nach vorn – denn das Ziel der Weltherrschaft durch Bevölkerung wird auch weiter streng verfolgt, wovon u. a. der außergewöhnlich frühe Termin der kommenden Unordentlichen Versammlung künden wird.


Buch XVIII, Kapitel 1

Zu einem außergewöhnlich, man möchte fast sagen unordentlich frühen Zeitpunkt, nämlich bereits am 2. Samstag des Jahres, versammelte sich die elitäre Elite, um auf das Jahr 2013 zurückzublicken und das Jahr 2014 zu planen. Während Sebastian Fliege zum Vorsitzenden des TCB ernannt wurde, mühten sich die tatsächlichen Clubmitglieder mit ihren Rechenschaftsberichten ab. Diese wurden immer wieder durch fantastisches Liedgut unterbrochen, dennoch waren sie nur das Vorprogramm für das erste Highlight des Abends – die Ehrungen. Eine Sensation dabei auf Platz 3: Norbert holte einen überraschenden wie unerwarteten Podiumsplatz, während Torben den Silberrang belegte. Der Gesamtsieg der Saison 2013 ging an Marc! Während der Siegerehrung kam es zu nie gesehenen homoerotischen Momenten, die allen sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden. Die Sternchensammlung entschied Dirk für sich, in der Nachwuchswertung setzte sich mit Jakob ein Heymer an die Spitze. Den Zwillings-Doppelsieg verhinderte Moritz auf Platz 2. Der stolze Vater nahm eine Urkunde entgegen – ein äußerst seltenes Vergnügen. Nun freuten sich alle auf die Wahlen, bei denen es jedoch keine Überraschung gab. Nicht einmal Petra Bräutigam konnte sich als Finanzminister durchsetzen. Darauf Prost!

Buch XVIII, Kapitel 2 Am 9. Februar trat dann das Ereignis ein, das für die diesjährige Vorverlegung der Unordentlichen Versammlung verantwortlich war. So hatte sich der Familienminister wieder einmal gut gekümmert, was dazu führte, dass Familie Föhrer fortan mit Marie, Henry und „dem dritten Kind“ zurecht kommen muss. Eine Sensation, zu der der TCA natürlich angemessen gratuliert! Besonders bemerkenswert auch, dass Luis nicht einmal ein Jahr später bereits stehen kann – naja, fast...

Buch XVIII, Kapitel 3 Am 2. März wurde man wieder jeck in Arnsbergs guter Stube. Weil große Teile des TCA gerne verkleidet rumlaufen und das Karnevalsfeiern ein Fest für die ganze Familie ist, traf man sich am Neumarkt, grillte im Stehen und trank dabei das, was man sonst auch trinkt. Bemerkenswerterweise sorgte das kontrollierte Plastikverbrennen dieses Mal für besorgte Mienen bei den Anwohnern, die eilends herbeigerufene Feuerwehr ließ sich jedoch mit einem Gutschein zur Teilnahme an einem Gratis-Formel-1-Tippspiel bestechen.

Buch XVIII, Kapitel 4 Eine beliebte Tradition ist das Wandern am 1. Mai. Der Grundgedanke des Tages der Arbeit ist ironischerweise, an diesem Tag nicht zu arbeiten. Das macht ihn besonders familienfreundlich. Diese Eigenschaft teilt der 1. Mai mit dem TCA, weshalb es keine Überraschung ist, dass sich beide zusammen taten, um einen fantastischen Familientag bei Heymers auf dem Hof zu verbringen. Es wurde ordentlich gepilst, während insbesondere Henry großen Wert darauf legte, alle seine TCA-Onkels zum FLP zu begleiten, selbst wenn er gar nicht musste. Ein echter Kumpel! Die F-1-Begeisterung steckte in erster Linie auch die Jüngsten an, was sie zu Bobby-Car-Wettrennen den Hügel runter veranlasste. Dabei zeigte sich, dass die Begeisterung auf unsere Frauen nicht übersprang, denn sie setzten dem Geschwindigkeitsrausch ein Stoppschild vor die Nase. Wahrscheinlich deshalb ging dieser Tag ohne Verletzungen zu Ende.

Buch XVIII, Kapitel 5 Endlich war es soweit! Der letzte Clubberer trat in den Stand der Ehe ein. Dirk hat es geschafft und Theresa so von sich überzeugen können, dass sie am 11. Juli die jüngste aller TCA-Ehefrauen wurde. Daher gebührt Dirk auf ewig Ruhm, Ehre und Anerkennung. Um jedoch auch würdig in den Club aufgenommen zu werden, musste Theresa ihre Tippfähigkeit unter Beweis stellen. Das schaffte sie eindrucksvoll, indem sie besser ahnte als Dirk, welches der TCA-Kinder am schnellsten den eigens eingflogenen Hindernisparcours durchlaufen würde. Nachdem dies geschafft war, konnte die Party steigen, was sie dann in Osebolds Garten auch tat. Sensation! Herzlichen Glückwunsch an das frischvermählte Paar!

Buch XVIII, Kapitel 6 Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass noch kein Kapitel einen Junggesellenabschied von Dirk thematisiert hat. Das hat seinen Grund. Denn dieser konnte erst stattfinden, als das Wochenende feststand, an dem die Rennstrecke von Monza für Besucher geschlossen sein würde. Genau dieses Wochenende verbrachte nämlich der TCA zu Ehren Dirks in der Modemetropole Mailand. Ein ausführlicher Bericht würde den Rahmen dieser Chronik komplett sprengen, daher seien hier nur einige Anmerkungen an den Mann gebracht. In aller Herrgottsfrühe bestieg man am 16. August den Flieger nach Mailand. Dort angekommen, ging es mit zwei Taxen nach Monza, wo Dirk seine wahre Bestimmung als Mr. Tip fand. Der folgende Marsch durch den königlichen Park von Monza begann an einem Freibad unter schattigem Gebäum. Das Bier schmeckte, die Stimmung war gut – also alles bestens. Frisch gestärkt machten sich Mr. Tip und seine Freunde auf, um die Strecke zu umrunden und das obligatorische Zielgeradenlieging vorzunehmen. Dieses Vorhaben endete jedoch wie schon angedeutet jäh vor verschlossenen Toren, was kurzfristig auf die Laune schlug.. Doch der TCA wäre nicht der TCA, wenn er nicht das beste aus der Situation machen würde: Man kleidete sich einfach mal neu ein und sah fortan fantastisch aus! So ging es zurück nach Mailand, wo Mr. Tip überraschenderweise seiner Seelen-bzw. Augenverwandten schöne Augen machen konnte und der Rest des Clubs in der U-Bahn auf die Anweisungen des Fotografen reagierte, währende Mr. Tip damit beschäftigt war, noch schnell seiner neuen Liebe eine Textnachricht zu schicken. So vergingen die Tage und der Abend und die Nacht – und irgendwann war es auch egal, dass das Bier in Mailand nicht unter 8€ zu haben ist. So sollte auch der nächste Tag zelebriert werden, doch es kam anders, als man denkt... So traten am Abend nur 6 TCAler den Rückflug an, der trotzdem überbucht war. Dabei freute man sich über die moderaten Bierpreise in Flughafen und Flieger, die den TCA den nach diesem Wochenende benannten „Mailand-Effekt“ entdecken ließen. Trotz des unschönen Endes war das ein Wochenende, das dringend nach einer Wiederholung schreit! Großartig!

Buch XVIII, Kapitel 7 Da die Mailand-Fahrt als Junggesellenabschied ausgeschrieben war, musste Dirk einfach noch einmal heiraten. Das tat er am 20. September, als man sich zum zweiten Mal zum Wettsingen in Wettesingen eintraf. Da sich der TCA mit den Örtlichkeiten bereits drei Jahre zuvor vertraut gemacht hatte, waren alle auf die Mädchen-Schnupper-Sauna gespannt. Diese fiel jedoch aus. Dafür fand die Hochzeit statt und mit ihr eine fantastische Feier in der Wettesinger Mehrzweck-Halle, benannt nach den ersten Bürgermeistern der Stadt Wettesingen, Horst und Maria Mehrzweck. Bei dieser Feier tat sich der TCA besonders durch einen überlebensgroßen und ferngesteuerten Holz-Mr. Tip hervor und auch sonst wurde so gefeiert, wie es sich gehört. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch an Dirk und Theresa!

Buch XVIII, Kapitel 8 Da der TCA sich generell für das Gesundheitswesen einsetzt, machte sich am 11. Oktober eine eilends zusammengestellte Delegation auf den Weg nach Sulingen, um den dortigen Weltrheumatag zu besuchen. Dabei schaffe es Dirk erstens, als „junger Mann“ durchzugehen und zweitens, eine alte Frau mit seinem Handy zu blenden. Nach einem Vortrag über Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises durften noch die Helden vergangener deutscher Sprintglanzzeiten bewundern. So stellte sich Armin Hary gerne vor die Kamera und gab Autogramme (auch in Dirks zweites selbst gekauftes Buch). Und auch der Grandsegnieur der deutschen Leichtathletik konnte noch was lernen, nämlich was ein Selfie ist.

Buch XVIII, Kapitel 9 So ging das langsam zu Ende, doch hatte es noch einen Paukenschlag zu vermelden. Endlich hat der Familienminister nicht nur verwaltet, sondern ist auch selbst zur Tat geschritten! Dabei heraus kam Emilia, die am 10.12.14 nach langer Wartezeit das Licht der Welt erblickte. Damit ist das seit Februar herrschende geschlechtsspezifisiche Ungleichgewicht unter den TCA-Kindern wieder behoben. Mit dieser frohen Kunde und einem fröhlichen Kinde endete das ereignisreiche Jahr 2014. Der TCA gratuliert und freut sich auf weitere ereignisreiche Jahre!


Buch XIX, Kapitel 1

Wie es sich gehört, trafen sich die Clubmitglieder für ihren Neujahrsempfang am dritten Samstag im Januar an altehrwürdiger Stätte. Dies ist deshalb besonders bemerkenswert, weil es wohl das letzte Mal sein sollte, dass man sich nach langen Jahren, in denen man sich hier sehr wohl fühlte, in der Uferstraße zusammensetzte. Bilbo und Ilona werden uns vermissen, sofern sie denn merken, dass wir in Zukunft nicht mehr plötzlich und unerwartet alle vor der Tür stehen. Es ist gerade deshalb hier der richtige Ort, einmal Dank zu sagen – Danke für 19 Jahre Gastfreundschaft für die unordentliche Versammlung! Ohne Sapps Kellerbar wären wir alle nicht das, was wir heute sind! Während wir also überlegten, wo wir demnächst tagen könnten, wurde auch der übliche Schabernack getrieben Bemerkenswert dabei Marcs Prognose, dass im Jahr 2015 mindestens 55 Sternchen vergeben werden würden (vgl. XIX, 6) und die wie immer professionell durchgeführten Wahlen. Als Archivar stand diesmal „Peter Sapp seine schimmlige Wand“ zu Wahl, möglicherweise ein Grund für den Auszug des Clubs aus Sapps Kellerbar. Die Wand konnte sich jedoch nicht durchsetzen, so dass Heymer dieses Amt bekleidet. Auch in den sonstigen Wahlgängen konnten sich letztlich die Favoriten durchsetzen, und das gegen so namhafte Newcomer wie Robert T-Online oder Peter Hartz. In den Ehrungen für das Jahr 2014 kam es zu einem Doppelsieg in der Sternchenwertung. Alex und Dirk konnten gemeinsam 28 Sterne ergattern, die sie sich brüderlich teilten. Die Nachwuchswertung entschied Ronja mit Tippaten Marc vor Moritz (Dirk) und Jakob (Marc) für sich. In der Clubwertung konnte sich einmal mehr Dirk die Krone aufsetzen, gefolgt von Torben und Alex auf den Plätzen. Bemerkenswert, dass Matthias auf Platz 8 seinen Rückstand auf Platz 7 von 250 Punkten im Jahr 2013 auf 43 Punkte minimieren konnte. Das lässt hoffen. Spannend wurde die Auswertung des Metatipps, eine tolle Sache, die großen Spaß bringt. Hier wurde das Treppchen gebildet durch Oli (3.), Christian (2.) und Torben (1.). Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Buch XIX, Kapitel 2

In guter alter Tradition traf man sich am Karnevalssonntag in Arnsberg dort, wo einmal die Bücherei stand. Bei bestem Wetter wurde gegrillt, es wurden weitere Tipper angeworben und das ein oder andere Bier getrunken. Bei bester Stimmung ließ die gesamte große TCA-Familie den Tag ein- und ausklingen, bevor sich einige Clubberer in den Untiefen des Husemannkellers verliefen.

Buch XIX, Kapitel 3

Wir kommen zu der Abteilung Selfmade-Sport. Wenn die Form stimmt, soll man laufen. Das hatten Oli und Marc beide zum Osterlauf vor, leider wurde Marc durch einen Infekt außer Gefecht gesetzt. Dennoch konnte Oli für den TCA durch eine überraschend starke Zeit von 44:36 ebenfalls traditionell Platz 3 in der Mannschaftswertung erringen.

Buch XIX, Kapitel 4

Abteilung Brauchtum: Traditionell traf man sich zum 1. Mai, der in diesem Jahr auf den 1. Mai fiel. Praktischerweise war dies ein Freitag, so dass man sich in echt am 1. Mai treffen konnte. Als Gastgeber fungierte Familie Heymer. So konnten die Kinder, die schon laufen und hüpfen konnten, im Heymerschen Familiengehege eingesperrt werden, während der Rest des Clubs sich bei Kuchen, Bier und Wurst vergnügte. Diese Veranstaltung gehört vollkommen zurecht mittlerweile zum festen Bestandteil des Clubjahres, denn hier haben alle ihren Spaß. Herzlichen Dank für die Bereitstellung des Geländes und der Nerven – eine tolle Tradition.

Buch XIX, Kapitel 5

Abteilung Selfmade-Sport: Bei so viel Feierei musste natürlich auch wieder ordentlich was getan werden. Dazu bot sich der „Sauerland-Höhenflug-Trailrun“ bestens an. Was für eine geile Veranstaltung! Marc und Oli kämpften sich zunächst 5 km lang 199 Höhenmeter über Waldwege und Wurzelwerk nach oben, um diese dann anschließend wieder quer durch den Wald und über Felder und Wiesen wieder nach unten zu rennen. Ein großartiger Spaß und unbedingt für alle Kämpfernaturen des Clubs zum Nachmachen zu empfehlen. Wie sagte Marc nach dem Zieldurchlauf: „Der geilste Tag des Jahres!“ Außerdem braucht Oli neue Konkurrenz in seiner Altersklasse...

Buch XIX, Kapitel 6

Das hier beschriebene Kapitel passt eigentlich nicht so recht in die Chronologie, dennoch oder gerade deshalb ist es ein Kapitel von zentraler Bedeutung. Denn das gemeinsame F-1-Schauen hat sich mittlerweile noch fester als fester Bestandteil des Clublebens etabliert. Gerne werden Frauen und Kinder am Sonntag durch die Gegend kutschiert, um in der TCA-Familie zusammenzukommen. Exemplarisch sei hier der 26. Juli genannt, als sich anlässlich des GP von Ungarn wirklich alle Clubberer mit Anhang bei Föhrers eintrafen. Christian spielte den Kinder-Bespaßungs-Onkel, Stephie und Sarah kamen mit freudigen Nachrichten um die Ecke, Alex, Dirk und Marc guckten F1, Oli erholte sich von einem Junggesellenabschied und der Rest hatte auch seinen Spaß. So oder so ähnlich verliefen zahlreiche Sonntage, was dieses Jahr – so ganz ohne Hochzeiten und den dazugehörigen JGAs und ganz ohne Familienzuwächse – zu einem sehr schönen TCA-Jahr machte.

Buch XIX, Kapitel 7

Abteilung Brauchtum: Einen hatte das Jahr noch zu bieten: Kurz nach Weihnachten trafen sich nämlich alle TCAler, natürlich mit Frauen und Kindern bei Hörsters Farmer. Hier wurde gegessen und getrunken, während die Kinder Pferde bestaunen oder mit Sand schmeißen konnten. Ein gelungener Abschluss des Jahres, das wir in großer Vorfreude auf das Jahr 2016 beenden. Denn es soll 2015 als das vorerst einzige Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die TCA-Familie nicht weiter wächst. Aber der Familienminister hat sich ja schon gekümmert...


Buch XX, Kapitel 1

Das Jahr begann für den TCA wie all die Jahre zuvor, nämlich mit der unordentlichen Versammlung. Und doch war in diesem Jahr alles anders. Nach unzähligen Jahren der Heimstatt in der Uferstraße war es Zeit für uns, in der Eichholzstraße ein neues Zuhause zu beziehen. Und so standen wir plötzlich und unerwartet vor dem Problem, dass wir auch eine neue Sitzordnung brauchten. Nach einem nicht immer ganz durchsichtigen Losverfahren stand bzw. saß diese dann. Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, konnte es dann losgehen. Die Rechenschaftsberichte wurden gehört und mit leisem Applaus oder lauten Buh-Örns-Rufen quittiert. Den Kern der Veranstaltung bildeten auch in neuer Umgebung die Ehrungen der Sieger des Jahres 2015. Das Tippjahr 2015 wurde geprägt durch Dirk, Alex und Marc, die sich in allen Kategorien durchsetzten. Besonders bemerkenswert war zudem der Umstand, dass erstmals seit –keiner weiß es mehr so genau– der WM-Tipp-Preis vergeben werden konnte – und das gleich zweimal! Alex und Dirk freuten sich über soviel Bier, wie sie nur trinken konnten (siehe auch Kapitel 10). Bei den Wahlen wurden zahlreiche absurde Kandidaten aufgestellt, doch da wir keine Amerikaner sind, konnte sich von diesen Fantasie-Gestalten niemand durchsetzen. Und so gingen wir schließlich betrunken und Frohgemut in das Jahr 2016.

Buch XX, Kapitel 2

Nur knappe zwei Wochen nach der Club-Saison-Eröffnung stand ein freudiges Ereignis ins Haus. Mathilda sagte der Welt „Hallo“ und ist nun da! Sie bereichert nun das Leben im Hause Kaiser und der ganzen TCA-Familie. Die Frisur stimmt, die Tischmanieren auch! Ganz der Papa eben! Der TCA gratuliert allen Beteiligten und freut sich über Kind Nr. 13.

Buch XX, Kapitel 3

Dass das Leben nicht immer nur Sonnenseiten parat hat, mussten wir nur wenige Tage später erfahren. Am 1. Februar ereignete sich das wohl traurigste Ereignis, das vorstellbar ist. „Es gibt Momente, die kann man nicht in Worte fassen...“ So haben es Alex und Sarah formuliert. Daran möchte ich mich halten. Wir denken an Emil und wünschen Alex, Sarah und Frieda immer viel Kraft!

Buch XX, Kapitel 4

Der 1. Mai fiel in diesem Jahr auf den 30. April, weil dies auf der Unordentlichen Versammlung so beschlossen worden war. Das brachte zwar den Vorteil des Samstags, allerdings den Nachteil unfassbar schlechten Wetters mit sich. So regnete es fröhlich auf des Heymers Hof und unsere zum Teil ziemlich kahlen Platten, doch ließen wir uns dadurch die Stimmung nicht verderben und grillten einige Schweine und tranken einige Pilse, um die arktischen Temperaturen ertragen zu können. Das gelang dann auch und so ging ein schöner Familientag auf dem Bauernhof zu Ende.

Buch XX, Kapitel 5

Weil am vorgezogenen 1. Mai ordentlich der Völlerei gefrönt wurde, musste man drumherum etwas für die Fitness tun. In diesem Bereich hielten wie schon die Jahre zuvor Marc und Oli die Fahne hoch. Sie überzeugten durch unbedingten Einsatz sowohl beim sehr traditionellen Osterlauf in Paderborn, wo sie ebenso traditionell die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung für den TCA erringen konnten, als auch beim noch nicht ganz so traditionellen Trailrun, wo sie Berge, Matsch Wurzeln und steile Abhänge scheinbar mühelos überwanden. Ein großartiger Spaß – hier wird eine Tradition begründet!

Buch XX, Kapitel 6

Der Sommer nahte nun mit großen Schritten, und auch der Klapperstrauß war wieder einmal gefragt. Am 16. Juni kam mit Bjarne Thorbjörnson ein echter Wikinger auf die Welt, der möglicherweise auch die nordeuropäische Rennsport-Tradition mit deutscher Nachkommenschaft fortsetzen wird. Wir freuen uns über Nr. 15 im Club und gratulieren!

Buch XX, Kapitel 7

Wenn irgendwo ein Kind geboren wird, kann Marc einfach nicht stillhalten und muss auch eins in die Welt setzen. So meisterten die bisher 5 Föhrers den Sprung zur Großfamilie endgültig und mit Bravour und schickten am 20.08. Elisa ins Rennen. Die Rennfahrerqualitäten mussten in diesem Fall allerdings eher bei Hebamme und Vater als beim Kind liegen, damit man noch rechtzeitig zur Geburt das Krankenhaus erreichte. Auf jeden Fall freuen wir uns auch hier über den Familienzuwachs, der den Schnitt der Kinder auf satte 2 Kinder pro TCAler anhob! Herzlichen Glückwunsch!

Buch XX, Kapitel 8

Im 20. Buch dieser von der Einzigartigkeit des Clubs zeugenden Chronik jährte sich zum 20. Mal ein Ereignis, das wesentlich zum Gründungsmythos des TCA beigetragen hat und somit auf ewig im kollektiven Gedächtnis der Weltöffentlichkeit verankert bleiben wird. Die Rede ist von der legendären Fahrt nach Spa (siehe dazu Buch I, Kapitel 3) Anlass genug, der Ardennen-Achterbahn einen erneuten Beusch abzustatten und auf den Spuren der Gründerväter zu wandeln. Dies taten die Gründerväter selbst in Gestalt von Norbert und Alex. Und sofort fallen Parallelen zur ersten Fahrt ins Auge: Wieder war es ein Bulli aus dem Hause Sapp, das als Gefährt und Versorgungsstation diente; und wieder gab es einen Nicht-Clubberer, der an der Fahrt beteiligt war. Fiel damals das Los auf Fliege, konnte sich nun Norberts Nachbar darüber freuen, den TCA auf Tour begleiten zu dürfen. Das Outfit lässt allerdings Platz für Spekulationen, ob er sich der Aufgabe als würdig erwiesen hat oder ob ihn das gleiche Schicksal wie seinen Vorgänger ereilen wird und er im Dunkel der Geschichte verschwindet. Wie zwanzig Jahre zuvor war die Fahrt geprägt durch geselliges Beisammensein bei Bier und Wurst (und Frühstück), während die Boliden ihre Runden drehten. Dennoch gab es auch einige Unterschiede: Insbesondere die Fan-Landschaft hat sich drastisch verändert. Aus den Schumiten sind mittlerweile verrückte Holländer geworden, was auf den kometenhaften Aufstieg von Max the Lachs, Sohn des Jos the Boss, zurückzuführen ist. Auf jeden Fall wird auch diese Fahrt in die Annalen des Clubs eingehen (was hiermit geschehen ist).

Buch XX, Kapitel 9

Nur wenige Wochen nach der Spa-Fahrt ging es erneut um schnelle Fahrzeuge und röhrende Motoren – das Luhdorfer Trecker-Treffen stand an. Aus diesem Anlass machten sich Dirk und Alex mit Begleitung auf den Weg, um Norbert zu besuchen. Es wurde eine fröhliche familiäre Zusammenkunft und somit eine Veranstaltung, die sich einen festen Platz im TCA-Jahreskalender erobert hat.

Buch XX, Kapitel 10

Das Jahr 2016 zählte nur noch wenige Wochen, doch hatte es noch ein, wenn nicht das Highlight zu bieten. Der WM-Tipp musste versoffen werden! Und welcher Ort eignete sich dazu besser als der mittlerweile zum Schalander umdeklarierte und umgebaute Husemannkeller. Beinahe vollzählig traf man sich am 19. November, um Dirk und Alex auszuhalten. Der Abend nahm den erwarteten Verlauf. Man trank sich unter sicherer Anleitung der attraktiven Bedienung systematisch um den Verstand und ließ nichts aus. Rainer wäre stolz gewesen! Schmutzige Witze machten die Runde, und der Hahn gab her, was in den Schläuchen war. Nun ist der Jackpot wieder leer, und der daraus gewonnene Alkoholpegel muss für die nächsten geschätzten 18 Jahre halten. Die sich um diesen Abend rankenden Legenden legen allerdings den Schluss nahe, dass dies bei zumindest einigen der Beteiligten eine durchaus realistische Einschätzung ist. Mit dieser positiven Grundstimmung verabschiedete sich das Jahr 2016 vom TCA. Es war ein Jahr, in dem alle Kernkompetenzen des Clubs auf jeweils eigene Art und Weise ihre Würdigung fanden – sei es beim Tippen, der Gemeinschaft oder am Glas. So bleibt zum Ende dieses Jahres nur, die Hoffnung auszusprechen, dass sich der Club und diese Kompetenzen noch weitere zwanzig und mehr Jahre erhält.


Buch XXI, Kapitel 1

Das Jahr 2017 begann mit einem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum, der dazu führte, dass die 20. Unordentliche Versammlung des TCA bereits am zweiten Samstag im Januar, der auf den 14. desselben Monats fiel, stattfinden musste. Gott sei Dank konnten sich die Clubberer ansonsten auf Stabilität verlassen. In diesem Fall hieß das, dass sich gegenseitig ausgelacht wurde 1 und der Tischgrill seinen Dienst tat. 2 Neben den Leckereien und den wie immer von allen Unbeteiligten souverän vorgetragenen Rechenschaftsberichten bedeutete auch in diesem Jahr die Ehrung der erfolgreichsten Tipper das Highlight der Veranstaltung. Im Tippspiel 2016 setzte sich Torben vor Marc und Dirk durch. 3 Durch den Erfolg von Ronja in der Nachwuchsliga (vor Henri und Jakob) gingen sogar beide Tippkronen nach Borgentreich. Ein großartiger Doppelerfolg! Das Triple verhinderte allerdings Sternchensieger Alex, der mit einem nonverbalen „Sternenhimmel“ belobigt wurde.*4 Vor der Durchführung der allseits beliebten Wahlen wurde das neue und wichtige Amt des Mundschenks eingeführt. Als einziger Kandidat (auch das wohl ein Novum in der an Kandidaten sonst überreichen TCA-Historie) stand Christian zur Wahl, der dann auch prompt mit sechs Stimmen gewählt wurde. Somit vereint er Mundschenk und Grilliwilli in seiner Person, da er sich in dieser Wahl gegen Sandra V. durchsetzen konnte. So bestärkt freuten sich alle TCAler auf das nun anstehende Jahr 2017, auch wenn am Tag danach davon noch nicht die Rede sein konnte. 5

Buch XXI, Kapitel 2

Das weitere erste Quartal des Jahres verlief recht ereignislos. Dann jedoch stand Ostern vor der Tür und mit diesem Fest auch der traditionelle Osterlauf. Marc in Bestform und Oli außer Form verabredeten sich vor dem Hintergrund dieser Voraussetzung zu einem gemeinsamen Lauf, der Marc unter die magische 50-Minuten-Marke führen sollte. Dies gelang. Bis km 9,6 liefen beide zusammen, dann jedoch trennten sich die Wege und am Ende lagen zwischen Oli (48:56, Platz 932) und Marc (49:23, Platz 996) ca. 2 Personen pro Sekunde. Dennoch ein großer Erfolg für beide. 6

Buch XXI, Kapitel 3

Kurze Zeit später stand die Feierei wieder im Vordergrund. Am 29. April traf man sich aus Anlass des 1. Mais bei Alex, um fröhlich zusammenzukommen und Bier miteinander zu trinken bzw. Fleisch miteinander zu essen. 7 Der Nachwuchs vergnügte sich derweil im Sandkasten. 8 So blieb die Tradition einer traditionellen 1. Mai-Zusammenkunft erhalten. Wie immer war es ein schöner Tag!

Buch XXI, Kapitel 4

Kurze Zeit später wurde die TCA-Sandkastentruppe erweitert. Am 15. Mai wurde Oli zum zweiten Mal ein stolzer Vater, und zum zweiten Mal ein stolzer Vater eines kleinen Mädchens. 9 Liv Grete bereichert seither die Runde der immer zahlreicher werdenden TCA-Kinderschar. Herzlichen Glückwunsch – Liv long and prosper! 10

Buch XXI, Kapitel 5

Dass Laufen im Trend liegt, zeigte nicht nur die enorme Teilnehmerzahl beim Osterlauf, sondern auch die wachsende Schar der TCA-Läufer. Waren es in der Vergangenheit in erster Linie Marc und Oli gewesen, die unter TCA-Flagge bei international besetzten Top-Läufen an den Start gegangen waren, gesellte sich am 11. Juni auch Alex dazu, um beim Höhenflug-Trailrun den Berg zu bezwingen. 11 Dies gelang ihm mit Bravour, da er die 1-Stunden-Marke recht locker unterbieten konnte. Souverän kam er mit 59:53 ins Ziel. Marcs Endzeit lag bei 56:14, Oli war zwar mit 53:21 noch einmal knapp 3 Minuten schneller, für das Podium in der Altersklasse M35 reichte es dieses mal aber nicht. Dennoch oder gerade deswegen: Wir kommen wieder und Alex ist angefixt.

Buch XXI, Kapitel 6

Nach so viel sportlicher Betätigung wurde es mal wieder Zeit, der Kernsportart des Clubs zu frönen. So ging es für Alex und Norbert am letzten August-Wocheneden nach Spa, wo der F1-Zirkus zufälligerweise auch gastierte. In einem richtigen Campingmobil machten sich die beiden Vertreter des Clubs auf in das schöne Belgien. 12 Wer jedoch glaubt, die Formel 1 sei langweilig geworden, der irrt. 13 Der dringend benötigte Schlaf wurde nur während der unspektakulären Runden des Rennens nachgeholt, ansonsten war man immer voll auf der Höhe der zahlreichen Holländer, die für ordentlich Stimmung sorgten. Mit von der Partie waren auch noch zwei Kumpel von Norbert, die sich der Faszination F1 auch nicht entziehen wollten. 14 Bemerkenswert ist auch, dass sich während des Aufenthalts in Spa wieder einmal ein zeitlochähnliches Phänomen auftat, das dazu führte, dass alles nur noch spiegelverkehrt wahrgenommen wurde. Das macht aber nichts, das nekenieH schmeckte trotzdem... 15

Buch XXI, Kapitel 7

Der Sommer ging zuende, doch die freudigen Nachrichten rissen noch nicht ab. Da im Mai ja wieder ein Mädchen zur Welt gekommen war, musste nun männlicherseits nachgelegt werden. Dies gelang Alex auf beeindruckende Art und Weise. 16 Am 12. Oktober kam Johann Wilhelm zur Welt und lässt sich seit diesem Tag von seiner großen Schwester Frieda ärgern und knuddeln. Er freut sich schon auf den Tag, an dem er ihr all die Liebesbekundungen zurückgeben kann – wir tun das auch und gratulieren sehr herzlich. Weiter so, TCA, der Familienminister soll sich noch nicht zur Ruhe setzen.

Buch XXI, Kapitel 8

Angesteckt durch die positiven Erfahrungen, die Alex und Norbert in Spa gemacht haben, hatte Marc ein Problem: Er wollte auch ein F1-Rennen sehen. Also machte er sich auf in den am nächsten gelegenen Ort eines Rennens – nämlich nach Houston. Hier hatte er dann kein Problem mehr und besichtigte nebenbei F1-Autos etwas anderer Art... 17

Buch XXI, Kapitel 9

Das Jahr neigte sich dem Ende zu, doch einige Stunden vor dem großen Geknalle zum Jahreswechsel machten sich Marc, Alex und Oli noch auf den Weg von Werl nach Soest. 18 Unterstützt wurden sie dabei von den TCA-Friends Hasti und Thomas und einem den Silversterläufern sehr wohlgesonnenen Rückenwind, der alle TCA-and-Friends-ler zu persönlichen Bestzeiten über die 15km-Distanz blies. 19 Insbesondere bei Alex bleibt jedoch die Hoffnung groß, seine Zeit im nächsten Jahr noch toppen zu können. So endete das Jahr sportlich. Möge auch 2018 sowohl viele sportliche, aber auch gesellschaftlich freudige Ereignisse und Zusammenkünfte bringen.


Buch XXII, Kapitel 1

Ganz regelkonform begann das Jahr 2018 mit der bereits 21. Unordentlichen Versammlung. Man traf sich in bewährter Sitzordnung, um auf das Vergangene anzustoßen und das kommende zu begießen (1). Dann konnte auch der offizielle Teil begonnen werden (2). Neben den obligatorischen Rechenschaftsberichten und den traditionellen Diffamierungen, die jedoch in diesem Jahr recht harmlos ausfielen, standen selbstverständlich die Ehrungen der vergangenen Tippsaison auf dem Programm. Die Urkunden für die ersten drei gingen dieses Mal an Dirk, Alex und Marc. (3) Die Junior-Liga konnten Mathilda, vertreten durch Alex, Henri (ebenfalls vertreten durch Alex) und Jakob (vertreten durch Marc) auf dem Stockerl beenden. (4). Aufgrund von kommunikationstechnischen Ver- und Hinauszögerungen kam es zu keinen spektakulären Wahlvorgängen. Dies wurde vom schwarzen Mann am Klavier mit dreckiger Lache zur Kenntnis genommen (5).

Buch XXII, Kapitel 2

Mit zunehmendem Alter steigt die individuelle Sport- und besonders Laufbegeisterung an, sodass ein neues Event Eingang in diese Chronik finden kann. Der heimische Eichholz-Cup sorgte dafür, dass Marc, Alex und Oli sich der Herausforderung über 9,2 km stellten und bei Schnee und Eis wacker durchhielten. Alex schlug sich tapfer und kam in der internen Clubwertung als dritter ins Ziel, knapp geschlagen von Marc. (6) Etwas deutlicher voraus konnte Oli seine lauftechnische Vormachtstellung im Club behaupten (7)

Buch XXII, Kapitel 3

Der Eichholzcup diente indes nur der Trainingsvorbereitung auf den traditionellen Osterlauf. Hier musste Alex allerdings passen, wurde jedoch durch den „Friend“ Hasti mehr als gut vertreten. Oli konnte er zwar (noch) nicht ganz das Wasser reichen, bemerkenswert ist jedoch besonders Marcs Performance, die ihn mit 48:43 deutlich unter die magische 50-Minuten-Marke trug. Für Oli reichte es diesmal nicht für die ebenso magische 45-Minuten-Marke. (8)

Buch XXII, Kapitel 4

Da in der letzten Saison Dirk nicht nur die Tippkrone erringen konnte, sondern darüber hinaus auch die ersten drei der WM richtig tippte, gab es einen ordentlichen Grund, sich einen auf die Mütze zu gießen. Das geschah am 7. April in der Stube des Arnsberger Brauhauses Mühlenbräu. Hier wurde angemessen das Bier getrunken, bevor man in den Irish Pub umzog, um sich fast einer kleinen Prügelei zu stellen. Es war Olis Diplomatie zu verdanken, dass der BWL-Student Norbert nicht vom ollen Burgerpenner verprügelt worden ist. Insgesamt ein angemessener Abend also!

Buch XXII, Kapitel 5

So ging das Frühjahr ins Land, und am 30. April wurde der 1. Mai traditionell bei Heymers auf dem Hof begangen. Es wurde Bier getrunken und gegrillt, während Christian die Kinder beim Fußball und sonstigen Späßen unterhielt. Ein schöner Tag!

Buch XXII, Kapitel 6

Im Mai jährte sich das Abitur der meisten des Clubs zum 20. Mal (9) sodass wir uns bei Alex trafen, um uns mental auf das Kommende vorzubereiten. Das war auch bitter nötig, denn sowohl Corinna als auch Herr Beine kosteten den Club einige Nerven (10). Gelacht wurde dennoch (11). Auch sonst: eigentlich alles beim Alten... (12)

Buch XXII, Kapitel 7

Nun sollte es zum Höhepunkt des Jahres aus selbstsportlicher Sicht kommen: Der Trailrun stand an und er begann mit einer Kampfansage von Kampfschwein Alex gegenüber seinem Konkurrenten, der dicken braunen Sau. Und die Sensation geschah: Marc kam nach durchschnittlichen 55:44 ins Ziel und musste erstmals in der langen TCA-Laufkarriere Alex den Vortritt lassen, der sich – allen Beschimpfungen („Du Idiot!“) zum Trotz – durch keinen Steilhang und Gegner mehr bremsen ließ und das Ziel so eine Minute vor Marc in hervorragenden 54:43 durchquerte. Oli hatte sich nach 51:10 auf die Zuschauerperspektive beim Sprint zwischen Marc und Alex gefreut, doch Marc hatte einfach nichts mehr zuzusetzen. Das Bier danach schmeckte allen dennoch gut (13) – die Rivalität nimmt dennoch ihren Lauf. In einigen Jahren wird sie sicherlich zu den großen Sportduellen der Geschichte gehören – vergleichbar mit Borg-McEnroe (14) oder Schuhmacher-Hill/Hakkinen.

Buch XXII, Kapitel 8

Nun ging es ans Feiern: Der Maitre wurde 40! (15) Dazu kamen alle TCAler und noch viel mehr Menschen am 7. Juli in den Natherweg, wo ordentlich gefeiert wurde. Es gab Schönes vom Grill und gekühlte Getränke, und um Mitternacht durfte dann auch endlich auf das Geburtstagskind angestoßen werden. (16) Eine wunderbare Feier an einem wunderbaren Sommerabend.

Buch XXII, Kapitel 9

Nachdem der TCA wie beschrieben schon selbst sehr sportlich unterwegs war, wurde es Zeit, der ganzen Sache mal von der Zuschauerseite entgegenzutreten. Das taten zunächst Marc, Dirk und Oli, als sie sich zur Leichtathletik-EM nach Berlin aufmachten (17) Hier wurde zunächst angesichts des Olympiastadions entspannt (18), bevor es zu den Wettkämpfen in das weite Rund ging. Hier dominierten zunächst die Norweger in Form der Ingebrigsens und später die Werferinnen, die immer für ein Selfie bereit waren (20). Am Sonntagvormittag stand der Marathon auf dem Programm – der TCA schaffte es dabei beim Sieg des Belgiers Koen Naert ins Fernsehen und wurde so zum heimlichen Star der EM. (21)

Buch XXII, Kapitel 10

Eine weitere Delegation machte sich kurze Zeit später auf den Weg nach Spa, um dort das F1-Rennen zu betrachten (22). Hier gab es natürlich ebenfalls viele Höhepunkte rund um den Motorsport. Mit von der Partie waren Alex, Norbert und Christian mit dabei. (23) Anzumerken ist, dass das nicht unser Christian war. Bei besten Tribünenplätzen und schönem Wetter konnte man sich dem Geschehen auf der Strecke widmen (24). War die Laune zuerst noch etwas angespannt (25), besserte sie sich jedoch schon bald (26) [auch wenn man sich offensichtlich unmittelbar vor dem ZDF postierte, schaffte man es jedoch nicht ins Fernsehen...] Nur an der Ernährung muss man noch arbeiten... (27/28)

Buch XXII, Kapitel 11 Das wahre Highlight des Jahres sollte jedoch noch folgen: Es dauerte bis weit in den Oktober hinein, doch dann war es soweit: Der letzte Clubberer trat in den elitären Club der Väter ein! Dirk bzw. Theresa brachte ein gesundes und fröhliches Mädchen zur Welt, das fortan auf den Namen Karla hören soll. Das gefällt offenbar Karla selbst (27), aber auch allen anderen aus dem Club. Herzlichen Glückwunsch! Möge das neue Jahr auch so viele schöne Ereignisse bereit halten wie das Jahr 2018.


Buch XXIII, Kapitel 1

VIVE LE T.C.A.

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